2019

Basel, im Januar 2019


Liebe Mitglieder

 

Ihnen allen unsere besten Wünsche für ein persönlich gelingendes 2019. Der bereits angekündigte und sehr rasch ausgebuchte Mitgliederanlass am 21. Januar in der Paul Sacher Stiftung ist vielversprechender Auftakt unseres Programms 2019.

Lassen Sie uns jedoch zunächst auf das Basel Durchzug-Jahr 2018 zurückblicken.

 

> 20. März: Im Transitlager gibt Beat von Wartburg, Direktor cms, einen aktuellen Überblick zur Entwicklung am Dreispitz_Vision und Realität und zeigt auf, was sich dort alles tut und noch tun wird. An sein Referat schliesst sich die Führung mit Frau Andrea Schweiger durch die im Januar neu bezogenen Räume der Bibliothek für Gestaltung mit elegantem öffentlichem Leseraum.

 

> 5. Juni: Ivor Bolton, Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel SOB, stellt sich an jenem sommerlich heissen Abend im Ackermannshof den Fragen des SRF2 Kultur-Moderators Benjamin Herzog. Die Anwesenden erfahren viel Spannendes aus der Biografie und den aktuellen musikalisch wie geografisch weitverzweigten Engagements des versierten Dirigenten, der auch in Basel bewegen will.

 

> 4. August: Trotz sommerlicher Rekordwärme, trifft sich eine grössere Mitgliederzahl zum Stadtspaziergang mit dem Musiker Balthasar Streiff (Alphorn, Büchel und Artverwandtes). Unter dem Motto Klangraum – Raumklang bringt er unbekannte Klänge an unerwarteten Orten zu Gehör und macht uns spezifische Stadtgeräusche bewusst. Die dreistündige Stadtwanderung, endend im Wasserturm auf dem Bruderholz, stellt unsere Fitness auf die Probe, bleibt aber aufgrund der ausserordentlichen Klangerfahrungen in bester Erinnerung.

 

> 21. September: Die Kaserne Basel hat einen neuen Direktor: Sandro Lunin. Dem weitgereisten und bestens vernetzten Theatermann begegnen wir an seiner neuen Wirkungsstätte. Das Gespräch mit ihm moderiert Jürg Erni.Nebst der Zusammenarbeit mit dem unmittelbaren Umfeld und der Region, möchte Lunin die jungen Leute aus dem innovativen Theater-Kraftfeld der südlichen Hemisphäre nach Basel holen. Dies illustriert der Saisonauftakt mit dem Titel „Kaserne Globâle“.


> 25. Oktober: Wiederum im Areal des Dreispitz besuchen wir den Video- und Film-Produktionsort Point de Vue, vorgestellt von dessen Leiter Reinhard Manz. Eine Trouvaille aus den Anfängen des Films (gedreht mit Chronograph) über die Basler Mittlere Rheinbrücke führen uns der Medienhistoriker Hansmartin Siegrist und sein Mitarbeiter David Bucheli vor. Ihre bis jetzt vierjährige, mit detektivischem Spürsinn geleistete Forschungsarbeit fördert überraschende Inhalte zutage.

 

Zweifellos sind Sie, liebe Mitglieder, das Fundament unserer „Raison d’Être“. Für Ihre anhaltende Unterstützung als Mitglied, Ihre Entdecker- und Diskussionslust bedanken wir uns herzlich. Personen aus Ihrem Bekanntenkreis heissen wir gerne jederzeit willkommen.


Mit herzlichen Grüssen

 

Der Vorstand Durchzug Basel: Manuela Eichenberger (Präsidentin),

André Baltensperger, Jürg Erni, Thomas Rabenschlag, Margrit Schmid, Raeto Studer.

Einladung

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu einem Besuch ins

Kloster Schönthal

sowie der neu eröffneten Sommerausstellung mit Skulpturen von

Peter Randall-Page

 

Treffpunkt:                Freitag, 7. Juni 2019, 16 Uhr, Kloster Schönthal

Führung:                     Dominique Gisin erzählt uns die Geschichte und führt durch
                                   die aktuelle Ausstellung

Apéro:                         im Innenhof des Klosters,
                                   danach kleiner Rundgang im Skulpturenpark (fakultativ)

Für Liebhaber romanischer Architektur und zeitgenössischer Skulptur, eingebettet in 100 Hektaren charakteristischer Baselbieter Landschaft, hält das seit 2000 mit viel Umsicht und Sachverstand entwickelte und öffentlich zugängliche Ensemble zu jeder Jahreszeit eine Fülle von Entdeckungen bereit. Die Skulpturenlandschaft markiert einen Ort ohne Ausstellungscharakter, welcher der Eventkultur zu widerstehen vermag.

Damit dies weiter Bestand hat, dafür steht der Initiator John Schmid, seit Eröffnung verantwortlich für Gesamtkonzept und Ausstellungsprogramm, der die Weichen für eine gesicherte erfolgreiche Zukunft gestellt hat.

Anmeldung erforderlich: info@baseldurchzug.ch oder m.schmid@magnet.ch
Kosten:                              Mitglieder frei; Nicht-Mitglieder: CHF 10.-

Wir freuen uns, mit Ihnen einen frühsommerlichen Nachmittag in anregendem Ambiente

zu verbringen.

Mit besten Grüssen

Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin),

André Baltensperger, Jürg Erni, Raeto Studer, Margrit Schmid

Mit freundlicher Unterstützung von

   

 

 

 

Wir laden herzlich ein zur Podiumsdiskussion über die Kultur im Kanton Aargau

 

Sauerstoff für Kunst und Kultur

50 Jahre Kulturgesetz und Kuratorium Aargau

 

Dienstag, 25. Juni, 19.30 Uhr im Festsaal (1.Stock)

Ackermannshof Basel (St. Johanns-Vorstadt 21)

 

Unser Nachbarkanton vereint die Künste und ihre Förderung in einem beispielhaften Konzept. Der Titel der Festschrift zum halbhundertjährigen Bestehen des Kuratoriums Aargau verweist auf eine besondere Art „Durchzug“ von breit abgestützter Förderung einer spartenübergreifenden Kultur. Zwar verfügt der Kanton über kein Stadttheater und kein Sinfonieorchester. Umso mehr Wert legt das ehrenamtlich tätige, elfköpfige Kuratorium auf die ausgewogene Verteilung der Subventionen an Einzelne wie an Institutionen. Gefördert werden Projekt- und Entwicklungs-, Produktions- und Programmbeiträge wie Kompositionsaufträge in den Bereichen Bildende Kunst und Performance, Film, Jazz und Rock/Pop, Klassik, Literatur, Theater und Tanz. Bei der Lektüre des Tätigkeitsberichts im Jubiläumsjahr 2018 breitet sich ein Füllhorn von Unterstützungen jeglichen Couleurs aus.

Wie einigt sich das Kuratorium bei einer solchen Vielfalt an Vergabungen?

Wie diskutiert man im Kanton Aargau über Kultur anders als in Stadtkantonen?

Wie hält das Kuratorium den Dialog zu den Behörden aufrecht? Was könnten die Halbkantone Basel-Stadt und -Land kulturell vom Nachbarkanton lernen?

Welche Kultur findet vielerorts statt: im Alten Schützenhaus Zofingen, im KiFF Aarau, im Piano District der Alten Druckerei Baden?

Solche und weitere Fragen sollen an dem Abend zur Sprache kommen.

Auf dem Podium nehmen Platz:

 

Steffi Kessler von der Geschäftsstelle Kuratorium Aargau und

Hercli Bundi, Vorsitzender des Fachbereichs Film.

 

Moderation: Thomas Rabenschlag

 

Wir freuen uns auf einen möglichst regen Besuch! Gäste sind willkommen.

Im Anschluss lässt sich über das Thema Kulturförderung weiterdiskutieren.

Mit herzlichen Grüssen

Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin), André Baltensperger, Jürg Erni, Thomas Rabenschlag, Margrit Schmid, Raeto Studer

Herzliche Einladung zur nächsten Veranstaltung zum Thema

Kulturerbe für wen und warum?

Referat von Boris Schibler, stv. Geschäftsführer von NIKE
Nationale Informationsstelle zum KULTURERBE

Dienstag, 20. August, 19.30 Uhr im Ackermannshof Basel
St. Johanns-Vorstadt 21, Festsaal im 1. Stock

Haben Sie sich auch schon gefragt, ob wir Kulturerbe brauchen, und welchen Nutzen wir
sowie kommende Generationen daraus ziehen können?


Boris Schibler geht in seinem Referat diesen Fragen nach und skizziert, wie die Konvention
von Faro, die der National- und Ständerat Ende Juni unterzeichnet hat, unsere
Wahrnehmung und unsere Mitverantwortung für unser gemeinsames Kulturgut verändern
könnte. Die Konvention zeigt konkrete Wege auf, wie das Kulturerbe für die Zukunft
verbindlich geschützt werden soll, ausgehend von einem umfassenden Begriff, der
materielle, immaterielle ebenso wie digitale Erscheinungsformen einbezieht.


Wir müssen uns der Frage stellen, warum, wie und für wen wir dieses Erbe pflegen und
weiterentwickeln. Die Diskussion darüber sollte gesamtgesellschaftlich – nicht nur unter
Fachleuten – geführt werden. Wie können breite Gesellschaftsschichten sensibilisiert und
zum Mitdiskutieren gewonnen werden; birgt dies allenfalls Risiken für das Kulturgut selbst?


Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu diesem spannenden Referat und hoffen auf
eine anregende Diskussion. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert.


Mit herzlichen Grüssen


Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin),
André Baltensperger, Jürg Erni, Thomas Rabenschlag, Margrit Schmid, Raeto Studer


Mit freundlicher Unterstützung von

   

 

2018

Einladung


                 Treffpunkt:                              Dienstag, 20. März 2018, 19 Uhr
                 Ort:                                          Bibliothek für Gestaltung, Freilager-Platz 2,
                                                                 Dreispitz (Transitlager)



Wir freuen uns, Beat von Wartburg, Direktor Christoph Merian Stiftung, für eine aktuelle
Standortbestimmung bezüglich bereits realisierter und geplanter künftiger Projekte am
Dreispitz gewonnen zu haben. Informationen aus erster Hand, die vor Augen führen,
wie eine Vision Schritt für Schritt, mit Um- und Abwegen, in die Realität umgesetzt wird.


Als jüngste Veränderung ragt der 2016 eingeweihte architektonisch markante
Gebäuderiegel an der Südspitze des Dreispitzareals heraus. Das ehemalige
Transitlager, baulich umgewandelt vom dänischen Architekturbüro Bjarke Ingels,
vereint auf innovative Weise Gewerbe und Wohnen.


Seit Januar 2018 ist hier neu auch die Bibliothek für Gestaltung Basel domiziliert.
Ebenso wird zu einem späteren Zeitpunkt die Plakatsammlung Basel von der Lyss
hierher umziehen. Beide Institutionen sind Teil der Schule für Gestaltung Basel.


Im Anschluss an Beat von Wartburgs Referat, spricht die Direktorin der Schule für
Gestaltung Basel, Frau Ursula Gysin, während Frau Andrea Schweiger, Leiterin der
Bibliothek, uns abschliessend durch die neuen Räume der öffentlichen Fachbibliothek führt.


Ein Apéro rundet den Abend ab. Sie und Ihre Gäste heissen wir herzlich willkommen!


Mit besten Grüssen
Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin),
André Baltensperger, Jürg Erni, Raeto Studer, Margrit Schmid

 

Mit freundlicher Unterstützung von

      

Herzliche Einladung zum Gespräch mit


Ivor Bolton, Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel SOB

Dienstag, 5. Juni 2018, 19.30 Uhr

Druckereihalle im Ackermannshof, St. Johanns Vorstadt 21, Basel

Moderation: Benjamin Herzog


Wir freuen uns, Ivor Bolton, den Chefdirigenten des Sinfonieorchesters Basels SOB für ein
Gespräch mit dem Basler Journalisten Benjamin Herzog (Radio SRF2 Kultur) gewonnen zu haben.
Ivor Bolton studierte an der Universität Cambridge, am Royal College of Music und beim National
Opera Studio in London. 1984 gründete er die St. James’s Baroque Players. 1992 bis 1997 war er
Musikdirektor der Glyndebourne Touring Opera, 1994 bis 1996 des Scottish Chamber Orchestra.
Von Herbst 2004 bis 2015/16 war er Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg, seit 2015
auch Musikdirektor der Madrider Oper. Ivor Bolton ist seit dessen Gründung 2012 Chefdirigent
des Dresdner Festspielorchesters. Vor wenigen Wochen hat Bolton bekannt gegeben, seinen
Vertrag in Basel bis 2025 zu verlängern.


Ivor Bolton hat nun erfolgreich seine erste Zeit in Basel hinter sich. Wie schätzt er die Situation am
Orte ein, welches Repertoire will er pflegen, wird er sich in Basel als erfahrener Kultur-Organisator
einbringen, wird er auch hier Massstäbe setzen, die Dinge in Bewegung bringen, die Sicherung der
Finanzen sowie anstehende Reformen angehen? Fragen, die das Gespräch “am Kaminfeuer” mit
Benjamin Herzog beherrschen werden – vielleicht auch schon zu viel der Fragen, soll man ihn
denn nicht einfach mal ankommen lassen?


Moderiert wird der Anlass von Benjamin Herzog: Geboren 1972 in Basel, seit 2010 Moderator,
Musikredaktor und –journalist bei Radio SRF2 Kultur, verantwortlich für die Sendung Diskothek
im 2. Zudem Musiker: Violinstudium an den Musikhochschulen Basel und Bern, Mitwirkung im
La Cetra Barockorchester sowie Capriccio.


Im Anschluss an die Diskussion soll das Gespräch bei einem Apéro weitergeführt werden.
Gäste sind herzlich willkommen!


Mit besten Grüssen
Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin),
André Baltensperger, Jürg Erni, Raeto Studer, Margrit Schmid.


Mit freundlicher Unterstützung von

 

ein Stadtspaziergang mit Balthasar Streiff

Treffpunkt: Samstag, 4. August 2018, 10:30 Uhr
Ort: Tinguely-Brunnen
Dauer: ca. 4 Stunden, teils mit ÖV


Balthasar Streiff
(Alphorn, Büchel und Artverwandtes)
Diverse Studien an Jazzschule Luzern (Trompete, Gesang), Hochschule für Gestaltung Basel
(Kunststudium) und Schola Cantorum Basiliensis (Barocktrompete).
Projekte in der Musik, Bereichen Bildende Kunst, Theater, Performance, Film, Literatur.
1996 Duo stimmhorn, ab 2002 Hornroh Modern Alphorn Quartet, ab 2012 Soloprogramme.
Kompositionsaufträge, Auftritte und Koproduktionen, u.a. mit Theater Basel, Salzburger
Festspiele, SF DRS, ARTE, BR, Lucerne Festival, BBC Proms. Seit 2007 Lehrauftrag
Hochschule Luzern für Alphorn und Büchel. Diverse Entwicklungen im Alphornbau.


Der kanadische Komponist und Musikwissenschaftler Murry Schafer prägte in den
1960erJahren den Begriff Soundscape. Bezeichnet hat er damit die akustische Umwelt, bzw.
sämtliche Klangereignisse eines Raumes, einer Topografie oder einer Sozietät in einer
spezifischen Zeit als charakteristisches Merkmal, quasi die Sinfonie aller Geräusche eines
Ortes zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wichtigste Voraussetzung dieser Art der Ortsbetrachtung
ist genaues Hinhören und vorab eine auditive Sensibilisierung.


Unser Stadtspaziergang hat genau dies zum Ziel: wir ziehen durch die Stadt und hören uns
Orte an, wie sie klingen. Balthasar Streiff lässt verschiedenste Orte erklingen, wie wir sie noch
nie gehört haben und öffnet uns die Ohren für eine bewusste akustische Wahrnehmung unserer

Umgebung. Orte, von denen man nicht unbedingt etwas Spezielles erwartet, eine
Garageneinfahrt oder das Rheinufer vielleicht. Orte aber auch, an denen es die reine Lust
bedeutet, einem Instrument zuzuhören, wie zum Beispiel unter der Johanniterbrücke oder im
Wasserturm. So staunen wir, wenn wir mit offenen Ohren durch die Stadt gehen, was wir alles
hören, wie die verschiedene Gegenden, Stadträume oder Gebäude klingen und werden uns
bewusst, wie wichtig die auditive Wahrnehmung unserer Gegenwart eigentlich ist und wie oft
wir sie trotzdem immer wieder ausblenden.


Der Stadtspaziergang beginnt beim Tinguely-Brunnen und endet auf dem Bruderholz im
Wasserturm. Ein Apéro rundet den Stadtspaziergang ab. Sie und Ihre Gäste heissen wir
herzlich willkommen! Mitglieder gratis, Gäste 20 CHF Unkostenbeitrag.
Anmeldung erforderlich bis zum 30. Juli an: m.schmid[at]magnet.ch


Mit besten Grüssen
Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin),
André Baltensperger, Jürg Erni, Raeto Studer, Margrit Schmid


Mit freundlicher Unterstützung von

    

 

 

Herzliche Einladung zum Gespräch mit

Sandro Lunin, Direktor Kaserne Basel

Freitag, 21. September, 19.30 Uhr im Rossstall 1 der Kaserne

Moderation: Jürg Erni


Nach dem Theaterfestival eröffnet die Kaserne am 25. September ihre erste Saison unter
der neuen Direktion von Sandro Lunin. Der heute 60-jährige Theaterleiter hat eine reiche
Erfahrung als Animator und Kenner der nationalen wie internationalen Theater- und
Tanzszene. Zuletzt leitete er während zehn Jahren mit grossem Erfolg das Zürcher
Theaterspektakel. Er tritt die Nachfolge von Kaserne-Direktorin Carena Schlewitt, die
nach dem Empfang des Basler Kulturpreises 2017 die Leitung des Dresdner
Europäischen Zentrums der Künste HELLERAU übernommen hat.


Nach Tätigkeitsfeldern an Aare und Limmat schlägt Sandro Lunin seine Zelte nun am
Rhein auf und startet unter dem Titel „Kaserne Globâle“ mit einem Saisonauftakt, dessen
Produktionen von Berlin bis Kapstadt reichen.


Seine Fäden will Lunin auch ins benachbarte Elsass und über den Röschtigraben
spinnen, indem er eine Zusammenarbeit mit der Mülhauser Filature und dem Lausanner
Théâtre Vidy anstrebt.


Was der neue Kaserne-Direktor sonst noch für Pläne hegt, und ob er allenfalls auch mit
andern Theatern der Stadt eine Zusammenarbeit anstrebt, erfahren wir im Gespräch, das
Jürg Erni mit Sandro Lunin führt.


Im Anschluss an das Gespräch und Fragen aus dem Publikum sind Sie als Mitglieder von
Basel Durchzug, wie auch alle Gäste, herzlich eingeladen zu einem Apéro an der
Rossstall-Bar.


Mit besten Grüssen


Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin),
André Baltensperger, Jürg Erni, Raeto Studer, Margrit Schmid.


Mit freundlicher Unterstützung von

  

Ein Forschungsprojekt zu den ersten Filmen der Frères Lumière

Mit Hansmartin Siegrist und David Bucheli

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Point de vue/Visavista Dreispitz, Mailandstrasse 20

Der älteste Film über Basel wurde um 1896 auf der Rheinbrücke von einem
Kameramann der Frères Lumière gedreht. Das knapp einminütige Dokument
„Pont sur le Rhin“ offenbart ein einzigartiges Stück Stadtgeschichte aus dem alten
Basel. Ein Jahr zuvor hatten die Lyoner Industriellen erstmals mit ihrem
„Cinématographe“ einen Kurzfilm ihrer Belegschaft beim Verlassen der Lumière-
Werke vorgeführt.
Seit vier Jahren untersucht eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des
Medienhistorikers Hansmartin Siegrist am Seminar für Medienwissenschaft der
Uni Basel sowie der HGK die Hintergründe dieser filmischen Zeitkapsel – und dies
mit erprobten archivarischen Methoden, aber auch anhand der neuen
Technologien der „Digital Humanities“.
Die kommentierte Videopräsentation gibt Einblicke in diese Forschungsarbeit im
Kontext zu den Schweizer Anfängen von Film und Kino zwischen Belle Epoque
und Moderne.


Der Abend verspricht auch einen interessanten Einblick in die interdisziplinär breit
abgestützte Zusammenarbeit zur umfassenden Erforschung dieses
Filmdokuments.


Im Anschluss an die Vorführungen sind Sie als Mitglieder wie als Gäste herzlich
zu einem Apéro eingeladen. (Point de vue-Lageplan liegt bei.)


Mit besten Grüssen
Manuela Eichenberger (Präsidentin), André Baltensperger, Jürg Erni, Thomas
Rabenschlag, Margrit Schmid, Raeto Studer


Mit freundlicher Unterstützung von

       

Gebert Rüf Stiftung

2017

Herzliche Einladung zum nächsten Abend mit dem Thema

Eine Podiumsdiskussion zum Thema Umnutzungen von Kirchen mit Dr. Christian Griss, Kirchenratspräsident der röm.- kath. Kirche Basel-Stadt, Stephan Maurer, Baubeauftragter der ev.- ref. Kirche Basel-Stadt und Dr. Johannes Stückelberger, Dozent für Religions- und Kirchenästhetik an der Universität Bern.

Moderation: Jürg Erni.   

 

 

Montag, 23. Januar 2017, 19.30 Uhr im Festsaal des Ackermannshof St. Johanns Vorstadt 21, 4056 Basel

Kirchen müssen schliessen, da die Gläubigen zusehends ausbleiben. Auch in Basel werden Kirchen umgenutzt und ihrer Funktion als Gotteshäuser beraubt, so das Gemeindehaus Oekolompad, die Markuskirche in Kleinriehen, die Bruder Klaus-Kirche auf dem Bruderholz, die Don Bosco Kirche im Breite-Quartier, die Christophorus-Kirche in Kleinhüningen. Die Kirche der Christian Science am Picassoplatz wurde verkauft und wird zum Probelokal für das Sinfonieorchester Basel umgebaut.

In der von Christoph Merian erbauten Elisabethenkirche gibt es statt Gottesdienste samstägliche Discos und Caterings für die Events von Banken und Versicherungen.

Ein erodierender Prozess. Wie ihn aufhalten? Vor allem: wie die Kirchen ihren neuen Bestimmungen etwa als Orte von Kulturveranstaltungen zuführen? Müssen die Kirchen ihre geweihten Orte auch aufgeben, weil sie sie schlicht nicht mehr unterhalten können? Und was geschieht mit den teils wertvollen Orgeln, die verstummen?

Fragen, die nach Antworten suchen. Die Podiumsdiskussion soll Klärung verschaffen.

Auch Gäste sind herzlich willkommen


 

 

 

Exklusiv für eine limitierte Anzahl von Mitgliedern!


BESUCH IM ROCHE-TURM


Samstag, 28. Januar 2017, um 11.20 Uhr



Eine kleine Gruppe von 20 Durchzug-Mitgliedern hat die einzigartige Gelegenheit, den Roche-Turm an der Grenzacherstrasse zu besichtigen und die Aussicht über Basel und das Rheinknie zu geniessen.


Der Besuch ist nur nach schriftlicher Anmeldung bis 10.01.2017 unter Angabe von Name und Geburtsdatum an m.schmid@magnet.ch möglich.

Die 20 zuerst Angemeldeten erhalten ein Einzel-Ticket.

 

Mit freundlicher Unterstützung von

         


Wir laden Sie herzlich ein zur nächsten Veranstaltung zum Thema

Kino zwischen Kult, Kunst und Kommerz

Eine Podiumsdiskussion zur Situation der Kinobranche in Basel

Donnerstag, 29. Juni 2017, 19.30 Uhr im Festsaal des Ackermannshof
Vorderhaus 1. Stock an der St. Johanns-Vorstadt 21, Basel


Es gärt in der hiesigen Kino-Szene. Die Säle sind halbvoll, wenn nicht gerade ein Knüller
die Besucher von den Sitzen reisst. Kult ist das eine; Kommerz das andere. Die Branche ist
übersättigt. Neue Konkurrenz wie die Arena Cinémas im Stücki eröffnen neue Säle. Das
Publikum ist unberechenbar: Cinéasten und Laufkundschaft stehen an unterschiedlich
langen Schlangen. Der Kinobesuch ist zum beliebigen Freizeitvergnügen geworden. Man
geht bei Regenwetter hin oder lässt es bei Sonnenschein bleiben. Keine günstigen
Voraussetzungen für eine längerfristige Programmation und für Kinobesitzer, die auch
dramaturgisch und nicht nur kommerziell denken, um auch dem anspruchsvollen Film eine
Plattform zu bieten.
Wie unterschiedlich programmieren die Kinos von Atelier bis Rex, von Camera bis
Stadtkino? Woran kann sich das Publikum noch orientieren? Wann kommen die aktuellen
Filme in die Kinos? Wann die lohnenden Wiederaufnahmen? Wann überhaupt noch die
Klassiker, die Avantgardisten? Fragen an die Exponenten der Basler Kinoszene von Kult
und Kommerz. An der Podiumsdiskussion nehmen teil:


Romy Gysin, Co-Leiterin der Basler kult-kino ag
Stephan Herzog, Mitarbeiter einer grossen Kinokette

Moderation: Michael Sennhauser, Filmredaktor SRF 2 Kultur


Wir freuen uns auf Ihren regen Besuch. Auch Gäste sind herzlich willkommen.
Im Anschluss sind alle zu einem Umtrunk eingeladen.


Mit herzlichen Grüssen
Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin),
André Baltensperger, Jürg Erni, Margrit Schmid, Raeto Studer

 

 

 

Herzliche Einladung zum Gespräch mit

Dr. Josef Helfenstein, Direktor Kunstmuseum Basel

Donnerstag, 7. September 2017, 19.30 Uhr in der Druckereihalle
Ackermannshof Basel
(St. Johanns Vorstadt 21)


Moderation: Isabel Zürcher



Seit einem Jahr ist Josef Helfenstein, Leiter der drei Basler Kunstmuseen mit dem Hauptund Neubau am St. Albangraben und dem Museum für Gegenwartskunst im St. Alban Tal.
Der Nachfolger von Mendes Bürgi bestellt die Häuser neu, sichtet ihre Bestände und lässt
neue Ausstellungen wie „¡Hola Prado!“ kuratieren.
Nach zehn Jahren im texanischen Houston leitet Helfenstein am Rheinknie eine Institution
von Weltrang. Er bezeichnet sie als „Archiv des Wissens, das Geschichte neu definiert“. Er
wünscht sich eine neue „Verzauberung“ durch Kunst im Umfeld einer entzauberten Welt.

Welche „Visionen“ gedenkt Helfenstein zu konkretisieren? Welche Strategien verfolgt er
in einem staatlich subventionierten Betrieb mit fest angestelltem Personal wie mit freien
Mitarbeitenden? Wie geht er auf die Wünsche von Sammlern ein? Welche Massnahmen
sind geplant, um neue Besucherschichten zu gewinnen? Welche vermittelnden Aktivitäten
sind eingeleitet, um das Interesse auch eines breiteren Publikums zu wecken?

Solche und andere Fragen könnte Josef Helfenstein im Gespräch mit Isabel Zürcher
beantworten.

Im Anschluss an die Diskussion soll das Gespräch bei einem Apéro weitergeführt werden.
Gäste sind herzlich willkommen!

Mit besten Grüssener

Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin),
André Baltensperger, Jürg Erni, Raeto Studer, Margrit Schmid.

Mit freundlicher Unterstützung von

 

 

 

Andreas Ruby, Direktor des Schweizerischen Architekturmuseums,

im Gespräch mit Franziska Baetcke

Dienstag, 26. September 2017, 19.30 Uhr in der Kunsthalle Basel

 

Seit Mai 2016 leitet Andreas Ruby das Schweizerische Architekturmuseum (S AM). Der

Architekturtheoretiker, Ausstellungsmacher und Publizist hat den Auftrag, das S AM zu

einem international bedeutenden Museum für Architektur zu machen. Wichtig für das S

AM ist der Brückenschlag zum Publikum; denn das Museum soll „innovative

Vermittlungskonzepte“ realisieren, die „über den musealen Raum hinausgehen und ein

breiteres Publikum ansprechen“ (S AM).

 

Das 1984 im Domus Haus im Pfluggässlein eröffnete Architekturmuseum (AM) realisierte

unter der ersten Direktorin Ulrike Jehle Schulte-Strathaus während ihrer 22-jährigen

Tätigkeit an die 100 Ausstellungen. 20 Jahre später installierte sich das AM im Gebäude

der Kunsthalle an bester Lage zwischen Musiksaal, Theater und Stadtkino. Den Umbau für

das AM, das ab 2006 S AM heisst, besorgte der Zürcher Architekt Peter Märkli.

 

Im Gespräch mit dem heutigen S AM-Direktor Andreas Ruby geht es um Fragen wie: Wo

sieht er sein Museum innerhalb der Museumslandschaft Basel-Stadt? Welches Verhältnis

pflegt das S AM zu internationalen Trends und (lokalen) Stars? Was würde ein drohender

Wegfall der Bundessubventionen für das S AM bedeuten?

 

Nach der anschliessenden Diskussion mit dem Publikum lädt Andreas Ruby zu einem

Rundgang im S AM ein.

Ein Apéro beschliesst die Veranstaltung.

 

Herzliche Einladung an alle Mitglieder. Willkommen sind auch Gäste!

 

Mit besten Grüssen

Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin),

André Baltensperger, Jürg Erni, Raeto Studer, Margrit Schmid.

Mit freundlicher Unterstützung von

    

Wir laden herzlich ein zur nächsten Veranstaltung zum Thema

Kino zwischen Kult, Kunst und Kommerz

 

Donnerstag, 29. Juni, 19.30 Uhr im Festsaal des Ackermannshof

Vorderhaus 1. Stock an der St. Johanns-Vorstadt 21. Basel

 

Es gärt in der hiesigen Kino-Szene. Die Säle sind halbvoll, wenn nicht gerade ein Knüller die Besucher von den Sitzen reisst. Kult ist das eine; Kommerz das andere. Die Branche ist übersättigt. Neue Konkurrenz wie die Arena Cinémas im Stücki eröffnen neue Säle. Das Publikum ist unberechenbar: Cinéasten und Laufkundschaft stehen an unterschiedlich langen Schlangen. Der Kinobesuch ist zum beliebigen Freizeitvergnügen geworden. Man geht bei Regenwetter hin oder lässt es bei Sonnenschein bleiben.

Keine günstigen Voraussetzungen für eine längerfristige Programmation und für Kinobesitzer, die auch dramaturgisch und nicht nur kommerziell denken, um auch dem anspruchsvollen Film eine Plattform zu bieten.

Wie unterschiedlich programmieren die Kinos von Atelier bis Rex, von Camera bis Stadtkino? Woran kann sich das Publikum noch orientieren? Wann kommen die aktuellen Filme in die Kinos? Wann die lohnenden Wiederaufnahmen? Wann überhaupt noch die Klassiker, die Avantgardisten?

 

Fragen an die Exponenten der Basler Kinoszene von Kult und Kommerz

 

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

 

Romy Gysin, Co-Leiterin der Basler kult-kino ag

Stephan Herzog, Mitarbeiter einer grossen Kinokette

 

Moderation: Michael Sennhauser, Filmredaktor SRF 2 Kultur

 

Wir freuen uns auf einen möglichst regen Besuch.

Auch Gäste sind herzlich willkommen.

 

Im Anschluss sind alle zu einem Umtrunk eingeladen.

 

Mit herzlichen Grüssen

Der Vorstand Basel Durchzug: Manuela Eichenberger (Präsidentin),

André Baltensperger, Jürg Erni, Margrit Schmid, Raeto Studer

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von

 


Ab Frühjahr 2019 produzieren Schweizer Radio und Fernsehen
ihre Kultursendungen im Meret Oppenheim Hochhaus am Bahnhof SBB Basel Süd

 

Stefan Charles, Leiter der Abteilung SRF Kultur,

im Gespräch – Moderation: Jürg Erni

 

Montag, 11. Dezember 2017, 19.30 Uhr in der Druckereihalle
Ackermannshof
(St. Johanns Vorstadt 21, Basel)

Die Konverenz, der Zusammenschluss von Radio und Fernsehen, macht’s möglich:  inskünftig produzieren SRG-Mitarbeitende aus der ganzen deutschen Schweiz die Kultursendungen an einem Ort.  Basel kommt zum Handkuss und erhält als zentralen Kultur-Standort neue Sendestudios samt Hörspielstudio, Aufnahme­ räumen und Schnittplätzen in den drei unteren Stockwerken des von Herzog & De Meuron projektierten, im Innern von Diener&Diener ausgebauten Hochhauses (MOH) am Meret Oppenheim-Platz beim Bahnhof SBB Süd.

Vom neuen Leiter der Abteilung SRF Kultur, Stefan Charles, wollen wir wissen: Wie und was wird am neuen Standort produziert? Was verspricht die  Zusammen­ arbeit von Radio- und Fernsehschaffenden an einem Ort? Welchen Vorteil gewinnt Basel für die Kultur­ berichterstattung?

Wie brisant ist auch für SRF Kultur die No Billag-Initiative, über die im März 2018 abgestimmt werden soll? Wie kann die SRG auf die für ihre Zukunft entscheidende Initiative einwirken?        

Solche und andere Fragen dürften an dem Abend gestellt und von Stefan Charles, dem früheren Kaufmännischen Direktor am Kunstmuseum Basel, beantwortet werden. 
 
Diskussion und Apéro runden den Abend ab.        
Eintritt frei - Auch Gäste sind herzlich willkommen!

Der Vorstand Basel Durchzug
Manuela Eichenberger (Präsidentin), André Baltensperger, Jürg Erni,
Margrit Schmid, Raeto Studer 

www.baseldurchzug.ch

2016

Herzliche Einladung zu einem Abend im Musical-Theater Basel

Freitag, 16. Dezember 2016, 17 Uhr im Foyer des Musical-Theater
Feldbergstrasse 151, 4058 Basel (Tram Nr. 14, Haltestelle Musical Theater)

Während des Umbaus des Musiksaals am Steinenberg ist das Musical-Theater am Riehenring/Ecke Feldbergstrasse zum Konzertsaal geworden. Als akustische Massnahme ist auf der Bühne eine Muschel eingebaut worden, die den Schall bündelt und in den Saal abstrahlt. Dazu wurde ein raffiniertes Klangsystem mit Mikrofonen und kleinen Lautsprechern eingebaut, die den Nachhall verlängern und den Klang bis in die hintersten Reihen hörbar machen.

Das System bewährt sich bereits. Wie, das erklärt uns Chris Eichenberger, Manager bei Musical Theater Basel, bei einer Begehung hinter die Kulissen.

Wie der Raum im Konzert erklingt, lässt sich nachprüfen beim Besuch der Konzerte der Musikschulorchester und des Collegium Musicum Basel.

Ablauf des Abends:

Ab 17 Uhr: Begrüssungs-Apéro im Foyer des Musical-Theaters

17.20 Uhr: Führung hinter die Kulissen mit Chris Eichenberger

18.15 Uhr: Im Konzertsaal: „In concerti“ - Tanz- und Filmmusik mit dem Orchester der Musikschule
                  Binningen-Bottmingen unter Christian Reichelt und dem Jugendorchester Basel „firstsymphony“
                  der Musik Akademie Basel unter Ulrich Dietsche. (Eintritt frei)

19.30 Uhr: 3. Abo-Konzert Konzert des Sinfonieorchester Collegium Musicum Basel
                  unter der Leitung von Kevin Griffiths
                  Solist in Mozarts Violinkonzert KV 207 und in Vivaldis Concerto „Il Grosso Mogul“
                  ist Giuliano Carmignola. Das Konzert beschliesst Mozarts A-dur-Sinfonie KV 201

Der Eintritt ist für Mitglieder von Basel Durchzug frei!

Was und wo und Web: http://www.musical.ch/de/musicaltheaterbasel

Wir freuen uns über Ihr zahlreiches Erscheinen und bitten wegen den Freikarten zum Konzert um Voranmeldung bei m.schmid@magnet.ch

 

Mit freundlicher Unterstützung von

     

 

Herzliche Einladung zu einem Abend mit der scheidenden Direktorin der Kaserne Basel


Dienstag, 15. November 2016, 19.30 Uhr im Rossstall 2 der Kaserne Basel

 

Die Ankündigung ihres Weggangs von der Basler Theater- und Musik­szene wird allseits bedauert. In zwei Jahren über­nimmt sie die Leitung des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau in Dresden. Bis dahin wird sie sich noch stark machen für höhere Subventionen, die den weiteren Betrieb und das Programm der Kaserne Basel ermöglichen. Mit ihrer engagierten Crew wird die Direktorin weiterhin ein abwechslungs­reiches Programm auf die Beine stellen.
Im Gespräch mit SRF-Kultur-Redaktorin Dagmar Walser hält Carena Schlewitt Rückschau auf die vergangenen Jahre. Mit ihr an der Spitze ist die Kaserne Basel zu einem national wie international beachteten Kulturzentrum geworden. In seinen Räumen ist die zeitgenössische Theater-, Tanz- und Performance-Szene wie die Populärmusik heimisch geworden. Die Publikumszahlen haben sich seit der Saison 2008/09 nahezu verdoppelt. Die Akzeptanz in den politi­schen Gremien ist von links bis rechts gross. Als prima inter pares führt die sympathische Direktorin ihr Haus mit hoher Sachkompetenz und menschlicher Einfühlsamkeit.
Geboren in Leipzig und von Berlin nach Basel gekommen, wird sie 2018 wieder in die Nähe ihrer Heimat - nach Dresden zurückkehren. Ihre Wirkungskreise waren die Akademie der Künste Berlin-Ost, die Produktionsstätte Podewil Berlin, das Forum Freies Theater Düsseldorf und Hebbel am Ufer Berlin (HAU). Carena Schlewitt sitzt in der Fachkommission der Pro Helvetia und hat u.a. zusammen mit Boris Nikitin und Tobias Brenk einen Materialband zum zeitgenössischen Dokumentar­­ischen Theater herausgegeben.

Stoff genug für ein ausgiebiges Gespräch mit Carena Schlewitt über ihre vergangene, derzeitige wie zukünftige Tätigkeit.

Fragen aus dem Publikum und ein Apéro runden den lockeren Abend ab.
Mitglieder von BaselDurchzug wie Gäste sind herzlich willkommen.

Mittwoch, 21. September, 18.30 Uhr, Liestal-Altmarkt

Wir laden Euch herzlich ein zur Besichtigung und zum Gespräch auf dem umgenutzten Hanro-Areal. Die Belegsammlung (Textilien) und das Firmenarchiv der ehemaligen Strickerei und Kleiderfabrik sind heute im Besitz von Archäologie und Museum BL. Daneben befinden sich Ateliers und Werkstätte für Gewerbe, Gesundheit, Bildung, Kultur, Gastronomie sowie die Pädagogische Hochschule FHNW. Eine reiche Vielfalt von Kursen und Aktivitäten an einem kreativen Ort.

Madeleine Girard, Kuratorin der textilen Sammlungen, wird uns in die faszinierende Welt der einst weltweit bekannten Firma in den Bereichen Mode, Werbung, Produktions- und Entwurfsprozesse einführen.

Simone Berger, Dozentin an der Schule für Gestaltung, zeigt uns ihre Arbeiten.

Wir besuchen die Klavierwerkstatt von René Waldhauser, die Textilpiazza und  bekommen Einblicke in die Welt des Figurentheaters von Margritte Gysin, Michael Huber und Irene Beeler. 

Heiner Karrer orientiert über das Hanro-Areal und seine Geschichte mit anschliessendem Gespräch zu Fragen.

Dazu präsentiert die Schule für Offenes Lernen einen Apéro mit Häppchen.

Wir freuen uns auf Euer Erscheinen und bitten um Anmeldung per E-Mail (info@baseldurchzug.ch) oder Telefon (Manuela Eichenberger M 079 205 99 27).

Unkostenbeitrag für Nichtmitglieder von baseldurchzug: CHF 25.-

 

Zugsverbindungen

Basel SBB ab 17.59  Gleis 5 (3 Zonen-Ticket)
Liestal  an 18.08

Liestal ab 18.14
Altmarkt an 18.18 (Hanro ausgeschildert)

Altmarkt ab je ...56 und ...27 mit Anschlüssen Bahnhof Liestal Gleis 2 

 


Über das aktuelle Thema auf Basels Orchesterpodien diskutieren:

Marcel Falk, Geschäftsführer Kammerorchester Basel,
Felix Heri, Co-Geschäftsführer der basel sinfonietta,
Hans-Georg Hofmann, Leitung Künstlerische Planung Sinfonieorchester Basel Caroline Specht, Beauftragte für Musikprojekte beim Präsidialdepartement BS

Moderation: Jürg Erni

 

Mittwoch, 2. März, 19.30 Uhr im Ackermannshof, St. Johanns Vorstadt 21, Basel

 

Die Abteilung Kultur des Präsidialdepartements des Kantons Basel-Stadt hat mit Anmeldeschluss 1. März ein Merkblatt für Gesuchstellende heraus­gegeben. Dabei geht es um die finanzielle Unterstützung Programmförderung Orchester. Neben dem fest subventionierten Sinfonieorchester Basel erhalten die freien Orchester wie das Kammerorchester Basel, die basel sinfonietta und andere professionelle Ensemble bisher jährliche Beiträge zur Unterstützung ihrer Musikerinnen und Musiker.

Neu müssen die Orchester ein Gesuch für die folgenden drei Jahre ein­reichen. Diese Gesuche werden von einer siebenköpfigen, vorwiegend auswärtigen Fachjury begutachtet. Nach einem Katalog von Förderkriterien und nach Empfehlung der Fachjury entscheidet der Regierungsrat über die Zuteilung und Höhe der Fördergelder an die einzelnen Institutionen.

Die Neuregelung sorgt bei den betroffenen Orchestern für Irritation. Man befürchtet weitsichtige Planungsunsicherheiten, die die zeitlich begrenzte und immer wieder neu eruierte Programmförderung schaffen könnte.

 

Gäste sind herzlich willkommen!

 

Hinweis zur Vorinformation: der Artikel Kampf der Orchester von Jürg Erni auf www.onlinereports.ch

Perspektiven und Herausforderungen, mit einem Augenschein mit anschliessendem Besuch der neuen Gebäulichkeiten von neuestheater.ch, Dornach.

Podiumsgespräch mit: Georg Darvas, Johanna Schwarz und Ursina Greuel
Moderation: Susanna Petrin, Journalistin bz Ressort Kultur

Dienstag, 19. Januar 2016,  ab 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32, 4143 Dornach

Tram Nr. 10 bis Endstation Dornach Bahnhof; S3 bis Dornach-Arlesheim; in Fahrtrichtung 2 Min. zu Fuss.

 

Am Bahnhof Dornach, zugleich Endstation der Trambahn Nr. 10, im Kanton Solothurn, wohlgemerkt haarscharf an der Grenze zu Baselland, steht ein brandneues Gebäude, das es buchstäblich IN SICH hat: neuestheater.ch. Was hat dies alles in sich: ein trikantonales Projekt, eine private Trägerschaft, ein visionäres Konzept, eine wunderbar schlichte moderne Architektur (Jeker Architekten), ein spannendes Programm in verschiedenen Gefässen, ein hochstehendes Ensemble in begeistert begrüssten Aufführungen.

Basel Durchzug lädt Sie herzlich ein, ein Aug und Ohr voll zu nehmen und sich ein Bild zu machen.

Seit mehr als 14 Jahren macht neuestheater.ch (früher: Das Neue Theater am Bahnhof) spannendes und weit über die Region hinaus beachtetes Theater. Der Initiative der Gründungspersönlichkeiten Georg Darvas, Johanna Schwarz und Team ist es zu verdanken, dass im Laufe der Zeit ein kleiner Mehrspartenbetrieb aufgebaut werden konnte. Sie realisierten mit viel Engagement und hoher Professionalität weit beachtete Produktionen des Sprech- und Musiktheaters sowie den Aufbau von Jugendtheater. Zudem wurde das Haus Spielort für zahlreiche Gastspiele aus den unterschiedlichsten Bereichen.

 

Auf dem Podium werden die Initianten von neuestheater.ch, Georg Darvas, Johanna Schwarz sowie die Regisseurin Ursina Greuel der Moderatorin Susanna Petrin Rede und Antwort stehen – ein neues Konzept wird greifbar und darf in der anschliessenden Publikumsdebatte hinterfragt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch dieser Veranstaltung mit Ausklang am traditionellen kleinen Buffet bei individuellen Gesprächen.


Weitere Informationen finden zum neuentheater.ch finden Sie unter:

www.neuestheater.ch

Im Mai 2016

Liebe Mitglieder

Wir freuen uns, Sie zur Mitgliederversammlung des Vereins BaselDurchzug einzuladen:


Mittwoch, den 22. Juni 2016


Programm:


  • 17 Uhr: Treffpunkt in der Kunsthalle Basel, Führung durch die Ausstellung

Yngve Holen VERTICALSEAT


  • 18 Uhr: Mitgliederversammlung im Café Zum Isaak, Münsterplatz;

anschliessend Apéro


Die Kunsthalle Basel bzw. deren Trägerschaft der Kunstverein Basel-Stadt, zählt knapp 150 Jahre und ist bis heute ein prägender Ort des aktuellen, innovativen Kunstgeschehens. Nehmen wir gemeinsam einen Augenschein.



Mit herzlichen Grüssen


Manuela Eichenberger (Präsidentin), André Baltensperger, Jürg Erni, Raeto Studer, Margrit Schmid

2015

Einblick in die Sammlung des Vitra Design Museums

Montag 14. September 2015, 18:15 – 19:45, mit anschliessendem Apéro

Wir laden Euch ein, einen Abend auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein zu verbringen. Hier vereint ein einzigartiges Ensemble zeitgenössischer Architektur die kommerziellen und kulturellen Aspekte des Schweizer Möbelherstellers.

Der Schwerpunkt unseres Besuchs liegt auf der umfangreichen Sammlung des Vitra Design Museums. Mit rund 7'000 Möbelobjekten, 1'000 Leuchten, einer Bibliothek, einem Archiv sowie weiteren kleineren Objektgruppen wie Architekturmodelle, Elektronik und Besteck zählt diese Sammlung zu einer der weltweit grössten Sammlungen im Bereich des modernen Möbeldesigns.

Empfangen werden wir von Marc Zehntner, einem der beiden Direktoren vom Vitra Design Museum. Moderiert wird der Abend von Andreas Fries.

Der Anlass ist auf die Mitglieder des Vereins beschränkt. Gerne bitten wir Euch um eine Voranmeldung.

Treffpunkt beim Vitra Haus, Vitra Campus, Charles-Eames-Straße 1, 79576 Weil am Rhein, Deutschland.

Anreise mit PW oder Bus, Abfahrt 17:50 Basel Claraplatz, Ankunft 18:10 Weil am Rhein Vitra (SWEG-Regionalbus 55 Richtung Kandern Busbahnhof).

Podiumsgespräch mit:
Beat Gysin, Komponist und Initiator, Bernhard Günther, Intendant
Moderation: Tomas Meyer, Musikjournalist, Radio DRS 2, WoZ

Dienstag, 18. August 2015, ab 18.00 Uhr
Markthalle Basel, Raum F, Viaduktstrasse 10, 4051 Basel

mit anschliessendem Besuch der Concert-Performance: Spiral für einen Solisten mit Kurzwellen-Empfänger, von Karlheinz Stockhausen (1928 – 2007)
Matthias Arter, Oboe, Performance, Amadis Brugnoni, Elektronik

 

Noch eine Biennale für Musik in Basel? Antwort der Initianten: Das Neue in der Musik und in der Architektur ist in Basel schon lange zuhause. Neu ist: Das kann man vom 10. bis zum 13. September 2015 erstmals auch in einem Festival erleben. – Und wo, wenn nicht in Basel?

Basel ist die internationale Architekturmetropole der Schweiz und ebenso innovativ ist es seit langem als Musikstadt. Etablierte Namen und Institutionen in Architektur und Musik machen Basel heute zu einem weltweit beachteten Zentrum in Sachen neuer Musik und Architektur.

Seit Jahrzehnten stellen besonders in der Schweiz immer mehr Komponisten und Musiker den Raum in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und immer mehr Architekten entdecken für sich die überraschenden Möglichkeiten von Zeit, Klang, Akustik und Musik.
ZeitRäume Basel widmet sich nun dem Ziel, zahlreiche Menschen für das faszinierende Wechselspiel der beiden zu begeistern – mit einem Programm für Kenner und Entdeckungsfreudige, von jung bis alt: spannende Musik, besondere Räume und eine gute Gelegenheit, Basel mit offenen Augen und Ohren neu kennenzulernen.

Auf dem Podium werden die Initianten der neuen Biennale, Beat Gysin und Bernard Günther dem Moderatoren Thomas Meyer Rede und Antwort stehen – ein neues Konzept wird greifbar und darf in der anschliessenden Publikumsdebatte hinterfragt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch dieser Veranstaltung mit anschliessendem Konzertbesuch (ab 20.00 Uhr, unentgeltlich). Zur Begrüssung wird ein kleiner Welcome-Drink gereicht. Beginn des Podiums: 18.30 Uhr.

 

Weitere Informationen: zeitraeumebasel.com

Ausstellung: Poetics and Politics of Data
Mit: Sabine Himmelsbach, Direktorin HeK

Dienstag, 2. Juni 2015, 19.30,
im Haus der elektronischen Künste, Freilager-Platz 9 (Dreispitz), Münchenstein / Basel

 

Für die kommende Veranstaltung sind wir zu Besuch auf dem Dreispitz im HeK (Haus der elektronischen Künste Basel). Die junge Institution gehört zu den Pionieren auf dem Dreispitzareal und hat mit ihrem Fokus auf die Medienkunst eine einzigartige Position in der Schweiz.

Das 2011 gegründete HeK widmet sich der digitalen Kultur und den neuen Kunstformen des Informationszeitalters. Es ist ein Ort, an dem kreative und kritische Diskurse über die ästhetischen, gesellschaftspolitischen und ökonomischen Auswirkungen von Medientechnologien stattfinden. Das HeK zeigt zeitgenössische Kunst, die neue Technologien erforscht und gestaltet; es fördert eine ästhetische Praxis, die Informationstechnologien als Medium nutzt, anschaulich macht und aktiv in deren Prozesse eingreift. Damit stellt sich das HeK den drängenden Fragen zur Kultur des 21. Jahrhunderts und trägt aktiv zu deren Gestaltung bei.

Im neuen Domizil auf dem Dreispitz wird uns die Direktorin, Sabine Himmelsbach, durch die neu eröffnete Ausstellung ‚Poetics and Politics of Data – Ambivalenz des Lebens in der Datengesellschaft’ führen. Die Ausstellung widmet sich dem Paradigma der Datengesellschaft und reflektiert das Leben in einer zunehmend datifizierten Welt. Ausgehend vom Phänomen ‚Big Data’ und des ‚Data Mining’, des gezielten Auswertens von Daten, werden künstlerische Positionen präsentiert, die den kontinuierlichen Datenstrom in unterschiedlicher Weise anschaulich machen und zugleich auf die politischen und gesellschaftlichen Implikationen hinweisen, die eine von Daten beherrschte Welt mit sich bringt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch dieser Veranstaltung mit anschliessender Diskussion.

Nach der Veranstaltung sind Sie alle zu einem Umtrunk eingeladen.

Weitere Informationen: Haus der elektonischen Künste

Gedanken zur Schweiz, ihren Besonderheiten und ihrer aktuellen Situation

Gast: Thomas Harder, Geschäftsführer ‚Swiss Brand Experts’

 

Dienstag, 10. März 2015, 20 Uhr, im Ackermannshof, St. Johanns-Vorstadt 21, Basel

 

Thomas Harder ist Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Swiss Brand Experts. In seinem Buch ‚Switzerland with love’ hat er sich mit der Schweiz beschäftigt. Seine überraschenden Überlegungen gehen vom Tourismusland Schweiz aus, haben aber Aussagekraft für die Schweiz als Ganzes. Entsprechend wird sein Referat uns als Schweizmacherinnen und
-nutzerinnen ansprechen und anregen.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch dieser Veranstaltung mit Diskussion.

 

Im Anschluss sind Sie alle zu einem Umtrunk eingeladen.

 

Mehr Informationen:

Swiss Brand Experts

Buchbestellung: Switzerland with love


Mit: Ines Goldbach, Direktorin Kunsthaus Baselland und
Helen Hirsch, Direktorin Kunstmuseum Thun

Moderation: Isabel Zürcher 

Dienstag, 27. Januar, 20 Uhr, Ackermannshof, St. Johanns-Vorstadt 21, Basel

 

Kunstausstellungen sind Momentaufnahmen. Zwischen Vernissage und Finissage verstreicht eine Frist des Erwartens.
Wie reagiert das Publikum? Wie ist das Echo in den Medien?

Das Kunstmuseum Thun liegt unweit von Bern und ist doch von der Bundeshauptstadt mit ihrem Kulturangebot einige Kilometer entfernt. Das Kunsthaus Baselland liegt an der Birs sozusagen auf der Stadtgrenze der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft und ist doch auch ein wenig vom Zentrum entfernt. Was heisst es, Häuser zu leiten, die zwischen Zentrum und Peripherie zu verorten sind? Welche Chancen ergeben sich dadurch?

Ines Goldbach leitet seit gut einem Jahr das Kunsthaus Baselland und hat dabei schon wichtige Schritte für die weitere Positionierung des Hauses eingeleitet.  Helen Hirsch steht dem Kunstmuseum Thun bereits seit einigen Jahren vor und konnte in dieser Zeit die Wahrnehmung des Hauses markant stärken.

Zwei Museumsdirektorinnen äussern sich im Gespräch über ihre Arbeit, über mögliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede und geben dabei Einblick in ihre wichtige Kulturarbeit.

Moderiert wird das Gespräch von Isabel Zürcher, Kunstwissenschaftlerin, Basel.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch dieses Podiumsgesprächs mit Diskussion.

Im Anschluss sind Sie alle zu einem Umtrunk eingeladen.

2014

„Basel Durchzug“ lädt zu einer Begehung und Vorstellung des geplanten Erweiterungsbaus Stadtcasino Basel ein. Thomas Koeb, Direktor der Casino-Gesellschaft, und Andreas Fries, verantwortlicher Partner im Architekturbüro Herzog & de Meuron, werden gemeinsam das Projekt präsentieren und Fragen beantworten.

Moderation: Jürg Erni

Montag 24. November 2014, Besammlung: 18.30 Uhr im Foyer des Musiksaals, Eingang Steinenberg 14

 

Basels berühmter Musiksaal erhält einen Anbau mit neuen Zugängen vom Steinenberg und vom Barfüsserplatz her. Das Projekt findet grosse Beachtung und stösst auch bei der Basler Bevölkerung mehrheitlich auf Zustimmung.

Der an den Gebäudekomplex von Musiksaal und Hans Huber-Saal an­grenzende Erweiterungsbau erfüllt mit grosszügigen Foyers die Anforderungen für ein repräsentatives, zukunftsorientiertes Musikzentrum. Damit vergrössert sich auch das Gebäude­volumen wie die bespiel- und begehbare Fläche um einen Drittel.

Es wird mit Baukosten um knapp 80 Millionen Franken gerechnet, von denen knapp die Hälfte vom Kanton Basel-Stadt bewilligt werden und die grössere Hälfte aus privaten Kreisen beigesteuert werden soll. 

Andreas Fries und Thomas Koeb haben sich freundlicherweise bereit erklärt, das Projekt mit einer Begehung der Örtlichkeiten aussen und innen vorzustellen.

Danach ist die Diskussion offen auch für Fragen aus dem Mitgliederkreis; Fragen zur Erweiterung des Stadtcasinos aber auch zur Renovation des historischen Musiksaals.

Ein Abend, der gewiss für „Durchzug“ sorgen wird. Gäste sind willkommen.

Ein Besuch, im Dialog mit Bernhard Ley

Mittwoch 22. Oktober 2014, ab 18.00 im JazzCampus Basel, Utengasse 15, 4058 Basel

 

Das Podium vom 22. Oktober 2014 findet in den neuen Räumlichkeiten des JazzCampus Basel an der Utengasse 15 statt. Der einmalige und höchst visionäre Ort für Musik im Herzen des Kleinbasel lädt ein zu einer Besichtigung der Gebäulichkeiten, einem Dialog mit dem Leiter der Jazzschule Basel, Bernhard Ley, und einem anschliessenden Apéro im Jazz-Club. Die Begrüssung erfolgt durch André Baltensperger.

Zum Thema

Mit dem neuen JazzCampus Basel erhalten die Musik-Akademie Basel sowie die Musikhochschulen der Fachhochschule Nordwestschweiz einen einmaligen Lehr-, Begegnungs- und Performanceort für Jazz. Dieser neue Ausbildungs- und Aufführungsort stellt die Kultur- und Musikstadt Basel im Bereich Jazz in die ersten Ränge der europäischen Musiklandschaft.

Dahinter steht ein innovatives und visionäres Konzept, das in jahrelanger Arbeit aller Beteiligter in einem sorgfältigen Entwicklungsprozess realisiert wurde. Entscheidend waren dabei zwei Dinge: Der Impuls von Seiten der Jazz-Bildungsszene und der Wille der Mäzenin, einen visionären Raum der Bildung mitzugestalten und zur Realität zu verhelfen.

Was daraus entstand lässt sich sehen und setzt weltweit Massstäbe. Noch nie wurde eine Musikschule derart auf die Bedürfnisse der Lehrenden und Lernenden und auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet. Dies ist nach allgemeiner Auffassung lediglich durch eine unabhängige, ausschliesslich der Sache verpflichteten Vorgehensweise möglich – eben durch ein aktives Mäzenatentum, wie es in Basel nach wie vor lebt und in allen Lebensbereichen Zeichen setzt.

Die Stiftung Habitat und die Levedo-Stiftung haben von Beginn an zusammen mit der Musik-Akademie Basel und den Musikhochschulen FHNW den jahrelangen Entwicklungsprozess zur Realisierung des neuen JazzCampus begleitet, strukturiert, Impulse geliefert, Vertiefungen angestrebt und die entsprechenden Mittel bereit gestellt. Innovation entsteht auch hier aus Engagement, Vision und Risikobereitschaft. Damit ist dieser einzigartige Ort der Begegnung, der Ausbildung und der Aufführung von Jazz in Basel Wirklichkeit geworden.

Die Jazzschule Basel – ursprünglich eine aus privater Initiative entstanden Musikschule, heute eine sowohl in der Musik-Akademie Basel wie in der Hochschule für Musik Basel FHNW bestens etabliert und integriert – ist eine der führenden Ausbildungsstätten für Jazz in der Schweiz. Was zunächst paradox erscheint, nämlich ein akademischer Lehrgang für improvisierte, aus der Szene erwachsender Kunstform, hat sich längst bewährt und wird weltweit nach bestimmten Standards gelehrt. In Basel steht insbesondere die Pflege eines avancierten Bop-Stils im Zentrum der musikalischen Aktivitäten. Leiter der JSB ist seit 1986 Bernhard Ley.

 

Zu den Personen

Prof. Bernhard Ley ist Leiter der Abteilung Jazz an der Hochschule für Musik Basel FHNW / Musik-Akademie Basel. Seit 1986 leitet er die Jazzschule Basel, zuerst im Sommercasino, dann beim Dreispitz an der Reinacherstrasse und heute im neuen JazzCampus Basel.

Dr. André Baltensperger, Musikwissenschaftler und Ökonom, war nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten von 2001 bis 2012 Rektor der Musik-Akademie Basel. Er ist Vorstandsmitglied von Basel Durchzug.

 

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und anregende Diskussionen mit den Podiumsgästen. Gerne machen wir Sie bei der Gelegenheit nochmals auf die Bitte zur Erneuerung Ihrer Mitgliedschaft beim Verein Basel Durchzug aufmerksam.

 

Weitere Informationen zum JazzCampus: www.jazzcampus.com

 

 

Mit Dorothee Huber, Kunsthistorikerin und
Sascha Jäger, Direktor Kraftwerk Birsfelden
Einführung: Raeto Studer, Architekt

Dienstag, 1. Juli 2014, 19 Uhr, Treffpunkt: Sportzentrum Rankhof, Bus-Station (31, 38)

Bei einem sommerabendlicher Rundgang möchten wir Ihnen die Kraftwerkinsel und unter besonderem Augenmerk das Kraftwerk Birsfelden vorstellen.

Grossbauten in landschaftlich empfindlichen Zonen geben immer wieder Anlass zu Diskussionen. Als Beispiel einer gelungenen Einbindung gilt gemeinhin das Kraftwerk Birsfelden, als grösstes Flusskraftwerk der Schweiz erbaut 1950/1955 vom Architekten Hans Hofmann – in Zusammenarbeit mit Ingenieuren und einem Landschaftsarchitekten. Woran liegt es, dass sich das Maschinenhaus, die Wehranlage und die Schleusen als technische und architektonische Sehenswürdigkeit im Naherholungsgebiet der Stadt in der Bevölkerung anhaltender Beliebtheit erfreuen?

Der Besuch der Anlage gibt uns Gelegenheit, über die Leistung von damals und die Fragen von heute zu diskutieren.

Im Anschluss geniessen wir gemeinsam den Apéro – gutes Wetter vorausgesetzt – am Rhein.

Wir freuen uns, Sie am 1. Juli willkommen zu heissen.

Das Podium vom 6. Mai 2014 im Ackermannshof von Basel Durchzug präsentiert den neuen Direktor des Theaters Basel, Andreas Beck, im Gespräch mit der bekannten Radiomoderatorin Jennifer Khakshouri; die Begrüssung und Einführung erfolgt durch André Baltensperger.

Mit der Wahl von Andreas Beck, 48-jährig, als neuen Chef des Theaters Basel und Nachfolger von Georges Delnon ab Spielzeit 2015/16, kommt eine Persönlichkeit nach Basel, die der hiesigen Öffentlichkeit noch kaum bekannt ist. Zeit, ihn näher kennen zu lernen!


Andreas Beck ist seit 2007 Leiter und Geschäftsfu?hrer des Schauspielhauses Wien und bringt eine langjährige Erfahrung in der Leitung einer mittelgrossen Bu?hne in der Welt- und Theaterstadt Wien mit. Die Übernahme des Basler Theaters als Dreispartenbetrieb mit drei Bu?hnen stellt ihn freilich vor eine grosse Herausforderung, eine die ihn in ihren Querbezu?gen reizt, ihm indes auch neue Perspektiven, Prozesse und Innovation abverlangen wird.
Was Beck in Basel erwartet und plant, hat er in einem Interview mit Susanna Petrin wie folgt beschrieben (bz, 17.01.14): „Die Pflege des Erbes, der Tradition, ist mir wichtig und reizt mich an meiner neuen Aufgabe besonders. Die Frage ist nur: Setze ich zuerst den Klassiker oder u?berlege ich, welche Ku?nstler, welche Strömungen der Gegenwart mich faszinieren? – Ein Theater, das nicht die eigene Gegenwart reflektiert, ist museal.“ und weiter: „Ich denke, das Theater Basel sollte ein polyfoner Ort sein, den unterschiedlichste Menschen fu?r sich entdecken können.“
Andreas Beck, eine Persönlichkeit reich an Kenntnissen und Erfahrungen, ein Förderer zeitgenössischer Autorinnen und Autoren, unkonventionell, solides Handwerk, nicht nur was interessante Schauspielprogramme betrifft, auch Oper, Ballett, Festivals reizen ihn – was hat ihn bewogen, in Basel eine neue Aufgabe anzunehmen? Welches sind seine Erwartungen, was wird er dem Basler Theater, dem grössten Dreispartenhaus der Schweiz, bringen, welches sind seine Pläne fu?r das Haus, und daru?ber hinaus? Fragen, die das Gespräch “am Kaminfeuer” mit Jennifer Khakshouri beherrschen werden – Stoff genug, um die Absichten und Pläne des neuen Intendanten kennenzulernen und mit ihm auch Fragen aus dem Publikum zu erörtern.

 

Einladung

Auf dem Podium diskutieren

Christian Eich, Präsident Freiwillige Basler Denkmalpflege,
Dorothee Huber, Mitglied des Denkmalrates Basel-Stadt,
Meinrad Morger, Vorsitzender Bund Schweizer Architekten Basel

Moderation: Jürg Erni 

Mittwoch, 22. Januar 2014, 20.00 Uhr im Ackermannshof, St. Johanns-Vorstadt 21, Basel

 

Der Titel mit Fragezeichen soll dazu auffordern, über die Chancen der Impulse zur Erhaltung unserer Stadtbilder zu diskutieren. Oft stehen die Interessen und Vorschriften von privaten und staatlichen Institutionen im Widerspruch zu den architektonischen Herausforderungen, die sich bei Renovationen und Neubauten stellen. Kaum ist ein Projekt der öffentlichen Meinung preisgegeben, melden sich kritische Stimmen.

In Schutz- und Schonzonen sind Veränderungen jeder Art heikel und werden von Heimatschutz, Denkmalpflege wie Privaten unter die Lupe genommen. Die Bauherrschaften sind wegen Einsprachen und Referenden gefordert.  

Was verpflichtet eine freiwillige Denkmalpflege zum Einspruch? Welche Funktionen übernimmt der Denkmalrat? Wie sehr sind Architekten und Stadtplaner in den Meinungsprozess eingebunden? Wie weit sollen und dürfen Allgemeininteressen die Initiativen von Eigentümern mitbestimmen?

Solche und weitere Fragen zum Thema Schutz der Stadtbilder sollen an dem Abend zur Sprache kommen.

 

Im Anschluss an die Diskussion sind Alle zu einem Umtrunk eingeladen. 

2013

Es diskutieren: Pius Knüsel, Volkshochschule Zürich, Veronika Schaller, Kultursekretärin der Stadt Bern
Moderation: Jürg Erni

Mi. 6. November 2013, 20 Uhr im Ackermannshof, St. Johanns-Vorstadt 19 – 21, in Basel

Kulturverantwortliche brüten über die Ziele und die Realisierung von Leitbildern, die die staatliche Kulturförderung in geordnete Bahnen lenken.

Für Aufruhr sorgte das Postulat des früheren pro Helvetia-Direktors Pius Knüsel zur Halbierung der Kulturausgaben während sich Berns Kultursekretärin Veronika Schaller für «Visionen» nicht zuständig fühlt.

Nach welchen Kriterien fördern und verwalten in Bund und Kantonen staatliche und private Gremien die Kultur mittels Zuteilung der Gelder? Ist eine Umverteilung der fixen Subventionen an freie Kulturschaffende und Veranstalter überhaupt möglich und wünschbar? Und wer beackert die Pflanzplätze, auf denen die öffentliche Hand die Kultur je nach Beschaffenheit des Humus erblühen und verdorren lässt?

Vereinsmitglieder und Gäste sind zur Publikumsdiskusion und zum Apéro im Anschluss herzlich eingelanden.

Martin Josephy Architekt und Stadtplaner Basel, Mitverfasser Entwicklungsvision Klybeckinsel/3Land
Thomas Kessler, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung im Präsidialdepartement Basel-Stadt
Philipp Klaus, Wirtschafts- und Sozialgeograph, Partner im INURA Zürich, Institut für Stadtentwicklungsfragen

Moderation: Jürg Erni

Donnerstag, 4. Juli, 20 Uhr im Ackermannshof Basel, an der St. Johanns-Vorstadt 21

 

Das Thema hat durch Umnutzungen und Besetzungen an Brisanz und Aktualität gewonnen. Der Begriff soll aber auch weit gefasst diskutiert werden. Wer versteht was darunter? Wer kann Freiräume beanspruchen und wem sollen sie zugesprochen werden? Wofür sollen sie genutzt werden?
Welche Orte sollen vor Belebungen jeder Art geschützt werden?
Fragen und Antworten gerne auch aus dem Publikum!

Beim anschliessenden Umtrunk sollen auch Geselligkeit und Begegnungen mit alten und neuen Bekannten gepflegt werden.
Wir freuen uns über ein zahlreiches Erscheinen - trotz Ferienbeginns!

Mit kräftigen Durchzugsgrüssen
Der Vorstand: Manuela Eichenberger (Präsidentin),
Jürg Erni, Raeto Studer, Moritz Walther - Margrit Schmid, Administration

2012

Dagmar Brunner, Chefredaktorin der ProgrammZeitung
im Gespräch mit Niggi Ullrich, Kulturbeauftragter Basel-Land

Einladung zur «soirée fixe» vom Mittwoch, 25. Januar 2012 im Restaurant Kunsthalle (Fischerstube)

Ab 18.30 Uhr Apéro Basel Durchzug
19.00 – ca. 20.15 Uhr Gespräch

 

Am 13. Februar 2011 lehnte das Baselbieter Stimmvolk nur knapp eine Erhöhung der Subvention an das Theater Basel ab. Über die Folgen der Abstimmung diskutierte Basel.Durchzug am 26. April mit Danièle Gross, René Rhinow, Philippe Bischof und Urs Buess.

 

 

 

Die am 7. Mai 2011 einberufene ‚Tagsatzung' sammelte in zahlreichen Einzelveranstaltungen den Rohstoff für ein neues Kulturleitbild des Baselbiets, das inzwischen von der Kultur- und Bildungsdirektion ausgearbeitet wurde und demnächst publiziert werden soll.

 

 

 

Basel Durchzug will wissen:

 

  • Wo steht das Baselbiet ein Jahr nach der Abstimmung?
  • Was ist das Fazit der Tagsatzung, welche Kultur will der Kanton Baselland fördern und was wird neu in der Baselbieter Kulturpolitik?
  • Wie läuft der regionale Abgleich, was wird aus der Absichtserklärung der Regierungen von Basel-Land und Basel-Stadt?
  • Und: Wie soll das Kulturleitbild umgesetzt werden?

Im Anschluss an das Gespräch und die Diskussion finden sich Mitglieder und Gäste zum traditionellen gemeinsamen Nachtessen (auf eigene Kosten). Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit unseren Gästen und auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

Michael Sennhauser, Filmredaktor von DRS2 und “éminence grise” der Schweizer Filmkultur, wird an diesem Abend unsere drei Gäste zu Herkunft und Zukunft des Basler bewegten Bildes befragen.

Es sind dies:

  • Nicole Reinhard (Leiterin Stadtkino, Landkino und Kinemathek Le Bon Film),
  • Reinhard Manz, AV-Produzent (balimage) und
  • Sabine Himmelsbach, die als Geschäftleiterin soeben ihren Einstand am hek gegeben hat.

Einladung zur «soirée fixe» vom Mittwoch, 25. April 2012

18.30 Uhr Apéro Basel Durchzug
19.00 Uhr Beginn des Gespräch

Einst eine Druckerstadt, hat sich Basel – nicht nur während der ART – zu einer eigentlichen Metropole des Bildes gemausert. Doch eine Medienstadt, wie der streitbare Publizist Markus Kutter sie einst ausgerufen hatte, wurde Basel nie. So vertrieb ausgerechnet eine Gruppe kulturpolitisch besorgter BaslerInnen um den gleichen Kutter 1952 den ersten Schweizer Fernseh-Versuchsbetrieb aus unserer Region nach Zürich. Und viele weitere Abwanderungen von Initiativen, Sammlungen und Foren sollten folgen.

Wie kommt es, dass trotz guter Voraussetzungen Basel mit Kultur und Kommerz des Bewegtbildes seine liebe Mühe hatte? DURCHZUG lädt drei Institutionen und Initiativen ein, die tapfer vor Ort dagegen halten: Das Stadtkino, das sich der Pflege des Films als vielfältiger Kunstform verschrieben hat, die Basisorganisation balimage zur Förderung des Basler Filmschaffens und das neu eröffnete Haus für Elektronische Künste hek, das aus der Fusion des Forums für Neue Medien plug.in und dem Festival Shift hervorgegangen ist.

 

Im Anschluss an das Gespräch laden wir Sie zu einem Umtrunk im Stadtkino ein.

Wir freuen uns auf einen anregenden Abend mit unseren Gästen und Ihnen.

 


Basel DURCHZUG wird freundlicherweise von der GGG unterstützt

Markus Schwander und Tina Z'Rotz führen uns live zu verschienenen Kunstwerken im öffentlichen Raum.

Einladung zur «soirée fixe» vom Dienstag, 26. Juni 2012
Treffpunkt: Caffè Kultur Bar zum Kuss

18.30 Uhr Apéro Basel Durchzug
19.00 Uhr Beginn des Gespräch

Im Juni 2012 ist das Büchlein Art Walk im cmv erschienen.
Künstlerinnen und Künstler haben sich auf den Weg gemacht und Basels Kunst im öffentlichen Raum in den Blick genommen. Fünf Spaziergänge werden im Art Walk-Büchlein beschrieben, eine Stadtlektüre der besonderen Art.

Weil die Kunsthalle renoviert und als Treffpunkt nicht zur Verfügung steht, haben wir den Begrüssungsapéro in eine charmante Bar verlegt:

Caffè Kultur Bar zum Kuss
Elisabethenstrasse 59, De Wette Park, 4051 Basel
Telefon +41 61 271 60 30
Caffè und Kultur-Bar im De Wette-Park, eine Gehminute vom Bahnhof SBB.

Nach dem obligaten Glas Weisswein, flanieren wir mit Markus Schwander und Tina Z'Rotz zu den Kunstwerken, die sie uns «zeigen» wollen.
Um ca. 20 Uhr endet der Art Walk auf dem Theaterplatz, anschliessend gemeinsames Abendessen (Restaurant noch offen)

Damit wir planen können, bitten wir Sie um Ihre verbindliche Anmeldung bis am 19. Juni (bitte vermerken Sie auch, ob Sie zum gemeinsamen essen bleiben)
Anmeldung via Email: info@baseldurchzug.ch

Wir wünschen Ihnen eine bewegte und kunstvolle Zeit.
Das Durchzug-Team

Katja Reichenstein und Ruth Widmer fühlen Guy Morin und Baschi Dürr den Puls.

Einladung zur «soirée fixe» vom Mittwoch, 12. September 2012
Literaturhaus Basel

18.00 Uhr Apéro
18.30 Uhr Beginn des Gespräch
20.00 Uhr Nachtessen (auf eigene Rechnung)

Für die Wahl in das Regierungspräsidium am 28. Oktober 2012 bewerben sich 2 Kandidaten: Vor 4 Jahren konnte der amtierende Regierungspräsident Guy Morin als bereits erfahrender Regierungsrat der Grünen das neu geschaffene Amt übernehmen und gestalten. Neu bewirbt sich der freisinnige Grossrat und mitunter streibare Präsident der Finanzkommission, Baschi Dürr, um das Regierungspräsidium. Wie werden die beiden Kandidaten die anstehenden kulturpolitischen Entscheide angehen? Wie schlagen die Herzen der beiden Kandidaten für das kulturelle Leben der Stadt Basel?

Guy Morin, Dr. med., Arzt für Allgemeinde Medizin FMH und Regierungspräsident von Basel-Stadt, Grüne Partei
Baschi Dürr, Nationalökonom, Leiter einer Kommunikationsagentur, Grossrat und Präsident der Finanzkommission, FDP
Katja Reichenstein, Moderatorin, Kulturveranstalterin und Shiatsu-Therapeutin
Ruth Widmer, künstlerische Leiterin der Theaterfalle Basel und Grossrätin (SP)

Wir freuen uns, Sie an unserer soirée fixe am 12. September zu begrüssen!

Freundliche Grüsse
Christoph Rudin und Ruth Marx
Basel DURCHZUG

Basel DURCHZUG wird freundlicherweise von der GGG unterstützt

Liebe Mitglieder und Interessierte von Basel DURCHZUG

Einladung zur offenen Vorstandssitzung: DURCHZUG – wie weiter?
Kunsthalle, Basel
Dienstag, 27. November, 18'30 Uhr

Seit 6 Jahren hat unser Verein DURCHZUG in knapp 40 Veranstaltungen zum Basler Kulturleben regelmässig Akzente gesetzt. Wir haben in vielen Podien die aktuellsten kulturpolitischen Fragen aufgegriffen, zahlreichen Basler Institutionen und Veranstaltern eine Bühne gegeben und immer wieder auch kritisch hinter alle Kulissen geblickt. Vor allem aber haben wir Begegnung, Gespräch und Vernetzung der vielen Basler Kulturinteressierten nach Kräften zu fördern versucht. In diesen turbulenten Jahren hat sich auch in unserer Stadt sehr viel verändert – bei Kulturschaffenden, –fördernden und -konsumierenden: Der Sog der elektronischen Kommunikation, die angebliche Professionalisierung des Kulturbetriebs und die Vervielfachung der Szenen im urbanen Raum haben die Landschaft umgepflügt, doch ist nicht abzusehen, welche Pflanzen darauf wachsen und bestehen können.

Allen Vorarbeiten eines um Diskussionen nie verlegenen Vorstandes zum Trotz wurden seit einiger Zeit unsere ‚soirées fixes' etwas weniger fix. Zunehmend ernteten wir – auch wenn wir mit hochkarätigen Veranstaltungen Durchzug säen wollten – nach Publikumsaufkommen eher Flauten statt frischen Wind.

Der Vorstand ist deswegen zur Einsicht gelangt, dass er zur Generalversammlung anfangs 2013 zurücktreten wird. Dies in der Einsicht, dass er in neuer Zusammensetzung Basel DURCHZUG mit einer aufgefrischten Brise in neue Gefilde wehen kann.

Selbstverständlich freuen wir uns sehr, wenn sich aus dem Kreis von DURCHZUG-Mitgliedern und -InteressentInnen neue Köpfe dafür begeistern und entscheiden können, die Aufgaben des heutigen Vorstands zu übernehmen. Melden Sie sich bei uns und kommen Sie zur offenen Vorstandssitzung!

Mit herzlichen Grüssen

Der Vorstand

2011

Podiumsgespräch mit Barbara Schneider, Christian Fluri und André Baltensperger

 


Dienstag, 22. Februar 2011, Im Restaurant Kunsthalle (Fischerstube)

 

Ab 18.30 Uhr Apéro Basel Durchzug

19.00 - ca. 20.30 Uhr Veranstaltung / Podium



Wenn am Konzertabend der neue Chefdirigent des Sinfonieorchester Basel Dennis Russell Davies den Stab hebt hat vorgängig eine einigermassen komplizierte Maschinerie gewirkt und die administrativen Wege geebnet. Die Stiftung Basler Orchester wirkt sozusagen als staatlich subventioniertes Stellwerk, das das Sinfonieorchester Veranstaltern wie Theater Basel, Allgemeine Musikgesellschaft und anderen vermietet und Einfluss auf Programme ausübt. Wer hat da noch Platz im Musikleben Basels? Ist denn die Stiftung Basler Orchester überhaupt so mächtig, oder: wer macht was in diesem komplexen Gefüge?


Nicht zuletzt durch den Entwurf des neuen Kulturleitbilds ist der schwierige Auftrag der Stiftung Basler Orchester sichtbar geworden, mit all seinen an sie gerichteten Forderungen, Erwartungen und Verpflichtungen, sowie den daraus erwachsenden Widersprüchen und Ungereimtheiten. Wie sollen in Zukunft Veranstalter und Orchester sowie alle gebetenen und ungebetenen Partner im Raume Basel kooperieren, wie soll im Rahmen des Subventionsvertrags eine hochstehende Konzertkultur erhalten und gepflegt werden, wer – Tarzan oder Jane - lichtet schliesslich den Dschungel?


Basel Durchzug macht das Fenster auf und lädt zum nächsten Jour Fixe ein: Frau Barbara Schneider als Präsidentin der Stiftung Basler Orchester ist verantwortlich für die Kooperation der verschiedenen Akteure auf diesem umstrittenen Feld und für den Einsatz des wichtigsten Basler Orchesters. Sie stellt das Konzept der Stiftung Basler Orchester vor und stellt sich der Debatte im Rahmen eines moderierten Zwiegesprächs auf dem Podium. Es wirken mit:



Personen

Barbara Schneider, alt Regierungsrätin. Präsidentin Stiftung Basler Orchester

Christian Fluri, Kulturredaktor Basellandschaftliche Zeitung


Einführung durch: Dr. André Baltensperger, Rektor Musik Akademie Basel



Im Anschluss an das Podiumsgespräch und der erwarteten allgemeinen Diskussion finden sich Mitglieder und Gäste zum traditionellen gemeinsamen Nachtessen.


 

Podiumsgespräch mit Achatz von Müller und Christoph Heim



Dienstag, 28. Juni 2011, Im Restaurant Kunsthalle (Fischerstube)

 

Ab 18.30 Uhr Apéro Basel Durchzug

19.00 - ca. 20.30 Uhr Gespräch mit Achatz von Müller



Die anstehende Pensionierung der Direktoren des Historischen und des Antikenmuseums Basel hat die Diskussion um die Zukunft der Basler Museen neu entfacht. Auch der präsidiale Vorstoss, ein Haus der Geschichte anzudenken, hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet:


Dornröschenschloss oder virtuelle Akropolis? ‚Back to the Future’ oder zurück ins Raritätenkabinett auratischer Objekte? Wie lebendig kann Geschichte in einem historischen Museum überhaupt werden, wie  selbsterklärend ein Exponat, wie transparent die Institution mit ihrer komplexen Trägerschaft? Braucht es ein Museum für das 20. Jahrhundert? Braucht Basel ein Museum für Industriegeschichte? Wie gross müsste das Dach für ein Haus der Geschichte sein? Und wie können sich dort kulturelle und wissenschaftliche Kompetenz ergänzen?



Fragen über Fragen, versuchen


Christoph Heim, Basler Zeitung, im Gespräch mit

Prof. Dr. Achatz von Müller, Ordinarius für Geschichte des Mittelalters an der Universität Basel

 

zu ergründen

 

Im Anschluss an das Podiumsgespräch und der Diskussion finden sich Mitglieder und Gäste zum traditionellen gemeinsamen Nachtessen. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit unseren Gästen und auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

 

Podiumsgespräch mit Roger Loh, Peter Stohler und Isabel Zürcher



Dienstag, 29. November 2011, im Restaurant Kunsthalle (Fischerstube)

Ab 18.30 Uhr Apéro Basel Durchzug
19.00 - ca. 20.30 Uhr Gespräch und Diskussion


Der öffentliche Raum gehört allen, er ist als eigentliche "Bühne des gesellschaftlichen Lebens" ein intensiv genutztes und entsprechend heiss umkämpftes Territorium. Gibt es, über alle funktionalen Anforderungen hinaus, plausible Kriterien für die Gestaltung von Basels öffentlichem Raum? Der Stadtkanton hat in dieser Frage neue Wege beschritten: Aus den Wettbewerben "Gestaltungskonzept Innenstadt" und "Konzepte für die Kunst im öffentlichen Raum Basel" gingen zwei Siegerteams hervor. Im Auftrag der Stadt entwickeln sie urbanistische Konzepte sowie die Grundlage für künstlerische Interventionen. An der Soirée Fixe diskutieren die Verantwortlichen der städtischen Ämter über den Stand dieser Projekte und die dahinter liegenden strategischen Absichten.


Personen
Roger Loh, Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Gestaltung Stadtraum Verkehr

Peter Stohler,
Präsidialdepartement, Beauftragter für Kulturprojekte

Moderation: Isabel Zürcher, Kunstwissenschaftlerin


Im Anschluss an Gespräch und Diskussion finden sich Mitglieder und Gäste zum traditionellen gemeinsamen Nachtessen

 

2010

Dennis Russell Davies im Gespräch mit André Baltensperger

 

Die erste «soirée fixe» in diesem Jahr präsentiert den neuen Chefdirigenten des Basler Sinfonieorchester BSO Dennis Russell Davies, im Gespräch mit dem Musikwissenschaftler André Baltensperger, Rektor der Musik-Akademie Basel.

 

 

Dienstag, 19. Januar 2010, ab 18.30 Uhr «soirée fixe»

Im Restaurant Kunsthalle Basel, Fischerstube

ab 18.30 Uhr Apéro, offeriert von Verein Basel.Durchzug.

ca. 19.00 Uhr Das Gespräch mit Dennis Russell Davies führt André Baltensperger

Anschliessend: Diskussion und Nachtessen

 

 

Mit der Wahl von Dennis Russell Davies zum Chefdirigenten des Basler Sinfonieorchester kommt eine künstlerische Persönlichkeit nach Basel, die bereits an vielen Orten Massstäbe gesetzt hat – ein Routinier, der einen grossen Schatz an Erfahrungen mitbringt. Als Pianist, Dirigent und auch mit musikpädagogischen Aufgaben betreut kam Davies nach seinen ersten Positionen als Leiter des Saint Paul Chamber Orchestra (Minnesota) und des American Composers Orchestra zu Beginn der 80er Jahre nach Deutschland und Österreich: Generalmusikdirektor am Staatstheater Stuttgart, Orchester der Beethovenhalle Bonn, Radio-Symphonie-Orchester Wien, Stuttgarter Kammerorchester, Bruckner Orchester Linz, Professur am Mozarteum Salzburg, zahlreiche Gastdirigate in aller Welt u.v.m. sind die Stationen seiner künstlerischen Laufbahn, und nun – auf die Saison 2009/10 – Basel.

Eine Persönlichkeit reich an Kenntnissen und Erfahrungen, unkonventionell, perfektes Handwerk, nicht nur was interessante Konzertprogramme betrifft, auch Oper, Ballett, Festivals – so geht ihm der Ruf voraus -, ein Förderer der Neuen Musik und von Werken noch unentdeckter Komponisten, eigentlich schon im Alter, um sich etwas mehr Musse zu gönnen, was hat ihn bewogen, in Basel eine neue Aufgabe anzunehmen? Welches sind seine Erwartungen, was wird er der Basler Musikwelt bringen, welches sind seine Pläne für das Konzertleben, das Operntheater sowie für Projekte mit Chören, Ensembles und unseren Musikhochschulen?

Wie schätzt er die Situation am Orte ein, welches Repertoire will er pflegen, wird er sich in Basel als erfahrener Kultur-Organisator einbringen, wird er auch hier Massstäbe setzen, die Dinge in Bewegung bringen, Die Sicherung der Finanzen sowie die längst anstehenden Reformen nicht nur anregen, sondern möglicherweise auch durchsetzen? Fragen, die das Gespräch “am Kaminfeuer” mit André Baltensperger beherrschen werden – vielleicht auch schon zu viel der Fragen, soll man ihn denn nicht einfach mal ankommen lassen?

Grosse Hoffnungen sind mit der Ankunft von Dennis Russell Davies in Basel verbunden, die Schwierigkeiten, welche dem Basler Sinfonieorchester während Jahren zu schaffen machten sind damit nicht einfach aufgelöst, aber alle setzen in den neuen Chefdirigenten die Hoffnung, dass es nun nur noch aufwärts gehen wird – hoffen wir es!

 

Zu den Personen

Dennis Russell Davies ist 1944 in Toledo (Ohio) geboren, studierte an der New Yorker Julliard School Klavier bei Lonny Epstein und Sascha Gorodnitski und Dirigieren by Jean Morel und Jorge Mester und schloss mit einem Doktor in Musik ab. Seitdem war Davies in zahlreichen Stellungen als Chefdirigent, Gastdirigent und Dozent in den USA wie auch in Deutschland und Österreich, seit 2009 auch in Basel.

Dr. André Baltensperger hat in Basel Musikwissenschaft und Oekonomie studiert und ist nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten seit 2001 Rektor der Musik-Akademie Basel. Er ist Vorstandsmitglied von Basel.Durchzug.

Podiumsgespräch mit Christian Schneider, Samuel Schultze und Cyril Häring

 

 

Dienstag, 30. März 2010, ab 18.30 Uhr «soirée fixe»

Im Restaurant Kunsthalle Basel, Fischerstube

ab 18.30 Uhr Apéro, offeriert von Verein Basel.Durchzug.

ca. 19.00 Uhr: Bildvortrag, Diskussion und Nachtessen

 

 

Die «soirée fixe» vom 30. März 2010 nimmt ein immer präsentes Thema auf, das – wie gerade jetzt: Landhof-Abstimmung, Zonenplanrevision etc. -  im Zentrum des aktuellen Interesses steht.

Der Titel verwendet plakativ Begriffe, die so nicht stimmen; die Gegenüberstellung soll dazu dienen, dass zunächst die Positionen klar herausgestellt werden, um dann die verbindenden resp. unterschiedlichen Interessen zu erkennen.

 

„Schrebergärten“ verwendet die Umgangssprache oft mit einem nicht gerade grosszügigen Unterton. Der korrekte offizielle Sprachgebrauch verwendet schon längst den Begriff „Familiengärten“.  Auf der anderen Seite steht der Begriff „metropolitan“, der in die andere Richtung der Skala ausschlägt. Inwieweit ist unsere Region „metropolitan“? Im weltweiten Vergleich wohl am ehesten in gewissen Schlüsselbranchen und Kultursparten/Institutionen, oder es lässt sich punktuell während der ART und der BASELWORLD Metropolitanes spüren. Gilt das „metropolitan“ vielleicht – nur - im europäischen Vergleich? 

 

Wie schätzen die beiden die Stadtentwicklung ein? Wo liegen die realen und realisierbaren Chancen? Wo ist der Motor für die Stadtentwicklung? Wie sind  die verschiedenen Ansprüche von grossen Würfen bis zur Verwurzelung im Kleinen, Lokalen in Einklang zu bringen?

 

Personen

Christian Schneider, Typograph, zuletzt 22 Jahre in einer Basler Druckerei tätig; als Produktionsleiter verantwortlich für die gesamte Produktion der Firma, Personalverantwortlicher, PC- Supporter. 1991 Übernahme einer Gartenparzelle in Allschwil, Übernahme von Funktionen bei den Familiengärten, ab 2009 Präsident der Familiengärtnervereine Basel.

Schultze Samuel, dipl. Architekt ETH/SIA, Partner und Vorsitzender der GL der Burckhardt+Partner AG; als langjähriges Mitglied der Basler Stadtbildkommission, als Präsident der Ortsbildkommission Riehen, als Architekturjury-Präsident oder –Mitglied, als Vorstandsmitglied des Basler Bauforums sowie als Stiftungsrat des Schweizerischen Architekturmuseums S AM mit aktuellen städtebaulichen Themen und Planungsfragen bestens vertraut.

Moderiert wird der Talk von den beiden Durchzug-Vorstandsmitgliedern Cyrill Häring, Unternehmens-Kultur-Berater und Alois Müller, ehemaliger Direktor der Hochschule für Gestaltung und Kunst.

Podiumsgespräch mit Christina Cadruvi (CVP), Oskar Herzig (SVP), Martin Lüchinger (SP), Jürg Stöcklin (Grüne), Daniel Stolz (FDP), N. N. (LDP); Moderation Dieter Kohler

In Zusammenarbeit mit DRS 2 „Kulturcafé“

21. September 2010, 19.30 Uhr, Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30, Basel

19.30 Uhr Apéro Basel Durchzug

20.00 Uhr Podiumsdiskussion, anschliessend im Plenum

Vor wenigen Tagen hat die Basler Regierung den lange erwarteten Entwurf zu ihrem Kulturleitbild veröffentlicht, welcher nun in die Vernehmlassung geht. Schon geraume Zeit zuvor haben wir unsere nächste Soireé Fixe geplant, welche wir in Zusammenarbeit mit dem Regionaljournal Basel unter dem Titel „Baselstädtische Kulturpolitik – Parteien erklären ihre Prioritäten“ veranstalten. Gemeinsam mit VertreterInnen der baselstädtischen Parteien werden wir die Fragen erörtern, welchen Stellenwert die Kulturpolitik in ihren Parteiprogrammen hat, wie sie das regierungsrätliche Kulturleitbild begreifen und was sie zu den genannten Baustellen meinen.

Gespräch mit Martin Batzer und Hector Herzig

moderiert von Alois Müller und Christoph Rudin

Dienstag, 25. Mai 2010, im Restaurant Kunsthalle Basel, Fischerstube

18.30 Uhr Apéro für alle

19.00 Uhr Gespräch mit Martin Batzer und Hector Herzig

 

Der Regierungsrat Basel-Landschaft beantragt dem Landrat, die Subventionen für das Theater Basel ab der Spielzeit 2011/12 bis 2014/15 um insgesamt 17 Millionen zu erhöhen. Der Baselbieter Landrat wird in diesem Jahr die Vorlage beraten, das Baselbieter Stimmvolk wird nächstes Jahr darüber abstimmen.

 

Die Theater-Vorlage belebt erneut die Diskussion über die Partnerschaft von Stadt und Land, über die Chancen einer gemeinsamen Kultur-Region und über den Stellenwert des Theaters Basel. Gleichzeitig fordern die bürgerlichen Parteien im Landrat ein Kulturleitbild, das die eigene kulturelle Identität des Landkantons näher ergründen soll und eine Auslegeordnung der Förderpolitik verlangt.

 

Was sind die Vorteile und was sind die Gefahren einer partnerschaftlichen Kulturförderung Baselstadt und Baselland? Wie soll die gemeinsame Kulturförderung funktionieren? Welches sind die kulturellen Leuchttürme, Baustellen und Chancen der Region? Weshalb soll sich das Baselbiet mehr für das Theater engagieren? Werden durch die Theater-Vorlage andere Subventionen gekürzt?

Bevor die Debatte formell eröffnet wird, lassen wir zwei Experten zu Wort kommen, welche das Thema – über das parlamentarische Kalkül hinaus – aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen:

  

Martin Batzer ist Jurist und Leiter Pharma Affairs bei Novartis. Als Präsident des Verwaltungsrats der Genossenschaft Theater Basel führte er die Verhandlungen über die Subventionsverlängerung mit den beiden Regierungen. Er ist Mitglied der FDP Baselland und wohnt in Binningen.

 

Hector Herzig ist Musiker, Kulturmanager und Dozent an der Hochschule der Künste in Bern. Als Gemeindepräsident von Langenbruck, als Verwaltungsratspräsident von „Das Schiff“ und „Grenzwert“ beteiligt er sich sowohl am Basler als auch am Oberbaselbieter Kulturleben. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung der FDP Baselland.

 

Moderation:

Alois Müller (ehemaliger Direktor der HGK) und

Christoph Rudin (ehemaliger Landrat BL) sind Vorstandsmitglieder von Basel.Durchzug.

Podiumsgespräch mit Guy Morin, Annina Zimmermann, Peter Mosimann, Burkard von Roda und Dieter Kohler

Montag, 6. Dezember 2010, 19.30 Uhr, im Theater Basel, Nachtcafé

19.30 Uhr Apéro Basel Durchzug

20.00 - ca. 21.30 Uhr Podiumsdiskussion

 

Das Kunstmuseum Basel soll einen Erweiterungsbau erhalten. Darüber herrscht in Basel ein breiter Konsens. Der Leuchtturm “Kunstmuseum” soll gestärkt werden. Doch wo liegen die anderen Schwerpunkte der Basler Kulturpolitik? Braucht es überhaupt Schwerpunkte oder soll in die Breite gefördert werden? Wieviel Kultur will und kann sich Basel leisten?

Antworten auf solche Fragen hat man vom Basler Kulturleitbild erwartet. Der vorliegende Entwurf hat bisher aber keine Begeisterungsstürme ausgelöst. Kulturkreise reagieren reserviert und kritisieren fehlende innovative und kreative Impulse. Stattdessen rede das Kulturleitbild einem Kontrolldenken gegenüber Kulturinstitutionen das Wort, heisst es etwa. Unruhe hat auch die im Kulturleitbild lancierte Idee ausgelöst, das Historische Museum und das Antikenmuseum zu einem neuen Haus der Geschichte fusionieren zu wollen.

Regierungspräsident Dr. Guy Morin ist verantwortlich für das Basler Kulturleitbild und stellt sich der Debatte. Auf dem öffentlichen Podium diskutieren:

Dr. Guy Morin, Regierungspräsident

Annina Zimmermann, freischaffende Kuratorin

Dr. Peter Mosimann, Präsident Kunstkommission

Dr. Burkard von Roda, Direktor Historisches Museum Basel

 

Moderation: Dieter Kohler, DRS Regionaljournal BS/BL

2009

Ein Gespräch mit Regierungsrat Urs Wüthrich

 

 

Dienstag, 27. Januar 2009, ab 18.30 Uhr «soirée fixe»

Kunsthalle Basel, Weinstube

ab 18.30 Uhr Apéro in der Weinstube, offeriert von Verein BaselDurchzug.

ca. 19.00 Uhr Das Gespräch mit RR Urs Wüthrich führt Christoph Rudin

Anschliessend Abendessen, Gespräche, Diskussion und Austausch

 

 

Die erste «soirée fixe» in diesem Jahr widmet sich den Fragen: Was tut sich in der Kulturszene Baselland und wann kommt der Kulturförder-Raum Nordwest-Schweiz? Die Kulturszene im Baselbiet gibt sich profiliert, positioniert, pluralistisch und partnerschaftlich. Immer wieder kann das Baselbiet Akzente setzen und auf veränderte Bedürfnisse eingehen.

Die Stadt Basel ist stolz auf ihre grossen Kulturinstitutionen wie das Theater Basel oder das Sinfonieorchester Basel, auch wenn sie die aufwändigen und personalintensiven Institutionen im Alleingang kaum mehr finanzieren kann.

Im Januar 2005 einigten sich die beiden Regierungen auf Richtlinien und Standards für die künftige Beurteilung gemeinsamer Vorhaben, mitunter auch kulturpolitische Projekte.

Was unterscheidet die Kulturpolitik in den beiden Basler Halbkantonen?

Was erwartet das Baselbiet von der Stadt und wie geht der Baselbieter Regierungsrat mit den Erwartungen aus der Stadt um?

 

Zur Person

Urs Wüthrich-Pelloli ist seit 1. Juli 2003 Regierungsrat des Kantons Baselland, Vorsteher der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, unter vielem anderem auch Präsident des Kulturrats und Vertreter der Regierung in der Regio Basiliensis und in der Oberrheinkonferenz. Er ist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei. Urs Wüthrich wurde 1954 geboren, ist im Emmental aufgewachsen, verheiratet mit Carla Wüthrich-Pelloli, Vater von 3 erwachsenen Töchtern. Er wohnt in Sissach. Vor seiner Wahl in den Regierungsrat arbeitete er als Gewerkschaftssekretär.

Ein Gespräch mit Katrin Eckert, Intendantin des Literaturhauses Basel.

 

 

Am Dienstag 17. Februar 2009 «soirée fixe»

Restaurant Kunsthalle Basel, Weinstube

ab 18.30 Uhr Apéro in der Weinstube, offeriert von Verein BaselDurchzug.

ca. 19.00 Uhr Das Gespräch mit Katrin Eckert führt Prof. Alois M. Müller

Anschliessend Abendessen, Gespräche, Diskussion und Austausch

 

 

Seit dem 1. Oktober 2008 ist Katrin Eckert Intendantin des Literaturhauses Basel. Sie wird über ihre ersten Erfahrungen in Basel und über die Programmgestaltung berichten.

Dazu gehören auch Einschätzungen zur aktuellen Literatur, zum aktuellen Literaturbetrieb und zur Verortung ihres Hauses im gesellschaftlichen und kulturellen Diskurs.

Durchzug möchte Frau Eckert auch über die Rolle des Literaturhauses im Geflecht der Kulturstadt Basel befragen sowie über den Zweck, die Ziele und die Risiken der Fusion des Trägervereins Literaturhaus mit dem Literaturfestival zum neuen Verein LiteraturBasel.

 

Zur Person

Katrin Eckert arbeitete 17 Jahre im Verlagswesen. Sie war Lektorin und Pressefrau für die Verlage Benziger und Pendo. 2004 arbeitete sie mehrere Monate als Foreign Rights Manager für literarische Agenturen in London, bevor sie als Programmleiterin und Geschäftsführerin zum Pendo Verlag zurückkehrte. Vor ihrem Stellenantritt in Basel war sie in beim kantonalen Amt für Kultur in Bern als Projektleiterin tätig.

Katrin Eckert wurde 1963 in Hannover geboren. 1968 kam sie in die Schweiz. Sie studierte Germanistik und Geschichte in Zürich und Berlin. Sie lebt in Basel und Zürich.

Urs Blindenbacher im Gespräch mit Silvano Luca Gerosa

 

Die dritte «soirée fixe» in diesem Jahr präsentiert in stimmigem Rahmen den künstlerischen Leiter des off beat Jazzfestival Basel Urs Blindenbacher, im Gespräch mit dem Journalisten Silvano-Luca Gerosa. Urs Blindenbacher ist Träger des Basler Kulturpreises 2007.

 

Dienstag 31. März 2009, ab 18.00 Uhr «soirée fixe»

The bird’s eye jazz club Basel, Kohlenberg 20, Basel

ab 18.00 Uhr Apéro und Imbiss im the birds eye jazz club, offeriert von Verein BaselDurchzug.

ca. 18.30 Uhr Das Gespräch mit Urs Blindenbacher führt Silvan Gerosa

anschliessend Gespräche, Diskussion und Austausch

ab 20.00 Uhr – zum Vorzugs-Eintrittspreis von Fr. 7.-:

 

Konzert im bird’s eye jazz club mit THALI - eine faszinierende Verschmelzung von südindischen Elementen mit Jazz und westlichem Songwriting.

 

Die Basler Jazzszene ist speziell, vielfältig und ungeheuer lebendig. Ein Zeugnis davon ist das jährlich im Frühjahr stattfindende Jazzfestival Basel, dass unter dem Label off beat läuft.

Seit 30 Jahren sorgt Urs Blindenbacher, seines Zeichens Gymnasiallehrer und mit Leib und Seele dem Jazz und dem Theatermachen verschrieben, für ein Jazzfestival, das unter die Haut geht. Nicht nur im Frühjahr, während des Festivals, auch während des Jahres sind Konzerte unter dem Label off beat Series angesagt, welche Weltstars nach Basel holen.

Wie geht das, was sind die Überlegungen, was die Kriterien, gibt es bevorzugte Stile oder bestimmt der Markt das Programm? Wie entsteht überhaupt ein derartiges Festival, das seit Jahren enormen Zulauf hat und sich inzwischen zum Rendez-vous des Tout-Jazz-Bâle entwickelt hat? Silvano Luca Gerosa, der bekannte Jazz-Publizist, fragt nach und eröffnet Zugänge ins Innere eines unbequemen Machers, der für seine nachhaltige Hartnäckigkeit in Sachen hochstehender Programme 2007 den Basler Kulturpreis empfing.

Schliesslich – Werbung in eigener Sache! – was bringt das diesjährige off beat Jazzfestival Basel, was erwartet das Publikum, was die Musiker, was die Sponsoren – und wie reagiert die Jazzkritik? Ist Basel in Sachen modernem Jazz sozusagen stilbildend? Kommen die Stars wegen Basel, wegen U.B., oder ist alles Mache - Showbiz?

Vom Jazz zur Stadt, zur Polis, zur Politik, zu den Regierungen beider Basel, welche das Festival namhaft und nachhaltig unterstützen, zur Politik, zum kulturellen und geistigen Mehrwert für eine Region, die trotz Krise immer noch einen intakten Werkplatz darstellt – die Grundlage für vielfältige Engagements von renommierten Privatunternehmungen als Sponsoren. Steht dies als ein Beispiel für eine erfolgreiche ppp (public-private-partnership)?

 

Zu den Personen

Urs Blindenbacher ist Jahrgang 1953, aus Riehen, verheiratet mit Anna Kornicker und Vater zweier Kinder im Vorschulalter, wohnt in Oberwil. Er ist Gymnasiallehrer, Journalist und ausgebildeter Theaterpädagoge; seit dreissig Jahren leitet er das off beat Jazzfestival Basel. 2007 erhielt Urs Blindenbacher den Kulturpreis der Stadt Basel in Anerkennung seiner „grossen und vielseitigen Verdienste als Animator der Basler Jazzszene und als Kulturvermittler, der Basel im Bereich Jazz international positionieren konnte“.

Silvano-Luca Gerosa, Jahrgang 1977, stammt aus der Region Olten und wohnt in Basel, ist Historiker, Gymnasiallehrer im Gymnasium Münchenstein sowie freischaffender Jazz-Publizist; zudem spielt er E-Bass in diversen Formation, insbesondere in seinem eigenen Jazz-Quintett. Bis 2008 war er während vieler Jahre Präsident des Verein Jazz in Olten. Seine letzte Publikation: „Jazz Life – Essays von Jazzmusikern anhand ihrer Autobiografien“, Lang-Verlag 2005.

Ein Gespräch mit Rahel Schmid und Tobit Schäfer vom Verein Neues JKF

 

 

Dienstag, 28. April 2009, Restaurant Kunsthalle Basel, Weinstube

ab 18.30 Uhr Apéro

19.00 Uhr Das Gespräch mit Rahel Schmid und Tobit Schäfer führt Gaudenz Wacker,

Journalist beim Regionaljournal Basel DRS 1.

Anschliessend Abendessen, Gespräche, Diskussion und Austausch

 

 

Thema und Fragen

Das JKF ist die grösste nichtkommerzielle Plattform für Jugendkultur in der Schweiz. Das vom unabhängigen Verein JKF organisierte Festival präsentiert alle zwei Jahre rund 170 jugendliche Tanz-, Theater- und Musikformationen aus der Region in der Basler Innenstadt. Basel Durchzug möchte mit zwei der Verantwortlichen über ihr Festivalkonzept, das kulturelle Engagement Jugendlicher und ihre Ansichten zur Kulturstadt Basel sprechen.

 

Personen

Rahel Schmid (1985) studiert an der Universität Basel Geschichte und Germanistik. Als Journalistin berichtet sie mit Interviews und Analysen für das Sendegefäss Politspecial von Radio X und moderiert Podiumsdiskussionen zu kulturellen und politischen Themen. Seit letztem Jahr ist sie im Verein JKF für die Kommunikation verantwortlich.

Tobit Schäfer (1980) ist Inhaber und Geschäftsführer der Projektagentur Die Organisation GmbH und Geschäftsführer des Rockfördervereins der Region Basel. Er amtet zudem im Vorstand der Casino-Gesellschaft Basel und engagiert sich als Grossrat. Seit dem Jahr 2002 präsidiert er den Verein JKF.

Podium mit Roch Baumert und Christian J. Haefliger

 

 

Dienstag, 26. Mai 2009, 18.00 Uhr Generalversammlung,

ab 18.30 Uhr «soirée fixe» im Restaurant Kunsthalle Basel, Fischerstube

ab 18.30 Uhr Apéro, offeriert vom Verein BaselDurchzug.

ca. 19.00 Uhr Das Gespräch mit Roch Baumert führt Christian J. Haefliger.

 

Anschliessend: Diskussion und Nachtessen

 

 

Für die fünfte «soirée fixe» in diesem Jahr haben wir Herrn Roch Baumert eingeladen, Generalsekretär der Filature, Nationalbühne in Mulhouse, Sitz des Orchestre Symphonique de Mulhouse und Gastspielstätte der Opéra national du Rhin. Moderiert wird der Abend von Christian J. Haefliger.

Nebst dem Vorstellen von La Filature als eine aussergewöhnliche und herausragende Kulturinstitution unserer Region interessiert uns besonders das Verhältnis zwischen lokaler und internationaler Kultur an diesem konkreten Beispiel. Welche Rolle spielen die verschiedenen Akteure im künstlerischen Programm der Filature? Können freie, experimentelle Szenen und etablierte Kultur in Mulhouse einander in die Hände spielen und gegenseitigen Nutzen bringen, wie viele es uns für Basel wünschen? Welchen Einfluss haben in Mulhouse Kulturfördermodelle auf die Entwicklung der Kultur und der Institutionen?

 

Zu den Personen

Roch Baumert geboren 1976 in Luxemburg studierte Politikwissenschaften und internationale kulturelle Beziehungen. Er arbeitet in Mainz am französischen Kulturinstitut und an der französischen Botschaft in Prag. 2001 bis 2005 war er Kulturattaché an der französischen Botschaft in Wien und ist seither Generalsekretär von La Filature in Mulhouse. Er unterrichtet ausserdem an der Universität in Mulhouse.

Christian J. Haefliger, geboren 1940 in Wien, lebt in Basel. Er ist ehemaliger Geschäftsführer der Regio Basiliensis, Ex-Grossrat des Kantons Basel-Stadt und Ex-Verwaltungsrat des Theaters Basel.

 

 

 

Basel: Vorankommen?

Benno Schubiger im Gespräch mit Alois Müller

 

Dienstag, 22. September 2009, 18.30 Uhr, Restaurant Kunsthalle, FIscherstube

Referat von Christoph Doswald, Kurator der Stadt Zürich

Mittwoch, 25. November 2009, Restaurant Kunsthalle Basel, Fischerstube

18.30 Uhr Apéro, offeriert von Basel Durchzug

19.00 Uhr Referat von Christoph Doswald

anschliessend Abendessen, Gespräche, Austausch

 

zur Person

Christoph Doswald, geboren 1961 in Baden, studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Politische Wissenschaften. Er lebt in Zürich und ist als Publizist, Kurator, Lehrbeauftragter und als Berater für Fragen der Gegenwartskunst tätig. Seit Oktober 2009 leitet er die Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum (AG KiöR) der Stadt Zürich. Ab Mitte der 1980er Jahre umfangreiche publizistische Tätigkeit zu Themen und Ausstellungen der Gegenwartskunst – u.a. für Kunstforum, Parkett, neue bildende Kunst, Artis, Eikon, SonntagsZeitung, Weltwoche und Tages-Anzeiger. Zwischen 2002 und 2008 war Doswald Ressortleiter bei der SonntagsZeitung in Zürich.

2008

Fenster auf! für die erste Soirée fixe mit Christoph Weckerle

Am 29. Januar, ab 18.30 Uhr: Fenster auf für die erste «soirée fixe» und auch für Sie.

Kunsthalle Basel, Fischerstube

 

ab 18.15 Uhr Apéro
19.00 Uhr Referat von Prof. Christoph Weckerle,

Leiter Departement Kulturanalyse und -vermittlung ZHdK

Anschliessend einfaches Abendessen, Gespräche, Diskussion und Austausch

 

Das Thema

Prof. Christoph Weckerle

An der letzten Durchzug-Veranstaltung im Jahr 2007 verabschiedeten alle Anwesenden ein Input-Arbeitspapier zu Handen der Kulturminister Basel-Stadt und Baselland (siehe Beilage). Unter Punkt 2 regten wir eine Impact-Studie / Benchmarking-Studie für die Region Basel an:

«Die Regierungen sollen als Grundlage für eine Strategie in der Kulturpolitik den wirtschaftlichen Wert des Kulturschaffens und den Einfluss des kulturellen Angebots auf den Wirtschaftsstandort der Region Basel in einer Studie abklären lassen durch eine Impact-Studie «Kultur und Wirtschaft».

Zudem ist die Wettbewerbsfähigkeit mit anderen europäischen Städten und Regionen mit einer Benchmarking-Studie zu prüfen, um eine objektive Entscheidungsgrundlage zu erhalten.

Wir fordern Sie auf, diese beiden Studien in Auftrag zu geben und anschliessend zu veröffentlichen.»

Referenz für unsere Aufforderung ist die Studie Kreativwirtschaft Schweiz – Daten. Modelle. Szenen, über deren Entwicklung, Kernaussagen und Schlussfolgerungen Prof. Christoph Weckerle, Initiator und Mitverfasser der Studie, berichten wird.

Die Publikation zum Thema: Weckerle Christoph et. al.: Kreativwirtschaft Schweiz. Birkhäuser: Basel.

 

 

Mit einem Referat von Tobit Schäfer und Musik von Roli Frei

Dienstag, 26.Februar 2008, 19.00 Uhr, Kunsthalle Basel, Fischerstube

 

ab 18.15 Uhr Apéro an der Bar der Kunsthalle

19.00 Uhr Referat Tobit Schäfer, Co-Geschäftsführer RFV und Basler Grossrat,

Musikalische Begleitung von Roli Frei, Basler Singer-Songwriter

Anschliessend gemeinsames Abendessen, Gespräch, Diskussion und Austausch.

Seit Anfang 2008 wird der RFV 14 Jahre nach seiner Gründung neben einem Beitrag aus der Kulturvertragspauschale Basel-Landschaft erstmals auch vom Kanton Basel-Stadt subventioniert. In ihrer Antwort zum vorgezogenen Budgetpostulat zur Populärmusik, welches vom grossen rat überwiesen wurde, schrieb die Basler Regierung:

Die Regierung ist bestrebt, die Situation der Populärmusik und Alternativkultur nachhaltig zu verbessern. Allerdings nicht auf Kosten der Hochkultur und unter Berücksichtigung der geltenden Kulturförderkriterien. In seiner bisherigen Arbeit hat sich der RFV als hochprofessionelle Organisation erwiesen, die von der heterogenen Populärmusikszene getragen wird und die zweifellos die geeignete Institution zur Erbringung der erwünschten Förderleistungen im Bereich Populärmusik ist.“

Warum es sinnvoll ist, Populärmusik zu fördern und wie der RFV die erwünschten Förderleistungen erbringt, wird RFV-Geschäftsführer und Grossrat Tobit Schäfer berichten.

Referat von Markus Ritter: Das neue Präsidialdepartement im Kanton Basel-Stadt - eine Chance für die Kulturpolitik


Dienstag, 25. März 2008, ab 18.30 Uhr, Kunsthalle Basel, Fischerstube

 

ab 18.15 Uhr Apéro an der Bar der Kunsthalle (nach Haupteingang links)

19.00 Uhr Referat von Markus Ritter, Justizdepartement Kanton Basel-Stadt,

Projektleiter Präsidialdepartement

 

Anschliessend Abendessen, Gespräche, Diskussion und Austausch


Die dritte «Soirée fixe» schaut auf das kommende Jahr, in dem im politischen Basel ab
4. Februar 2009 eine neue Aera beginnt:

Die neue Kantonsverfassung vom 23. März 2005 sieht für den Regierungsrat ein neues Präsidium vor. Die Verfassung dazu:

 

Regierungspräsidium

§ 102 1 Der Regierungspräsident oder die Regierungspräsidentin führt den Vorsitz im Regierungsrat

für die Dauer einer Amtsperiode.

………

Kantonale Verwaltung

§ 111 1Die kantonale Verwaltung gliedert sich in das Präsidialdepartement und sechs weitere Departemente.

2 Der Regierungspräsident oder die Regierungspräsidentin steht dem Präsidialdepartement vor. Diesem sind zusätzlich Verwaltungsaufgaben zugewiesen.

3 Die übrigen Regierungsräte und Regierungsrätinnen stehen je einem Departement vor.

 

Soweit die Verfassung. Neu wird dem Präsidialdepartement der Bereich „Kultur“ zugeteilt, er wechselt also vom Erziehungsdepartement ins Präsidialdepartment und findet dort mit den anderen Aufgaben des Präsidialdepartementes ein neues Umfeld.

 

Die Wahlen im Herbst 2008 werden die personelle Besetzung des Regierungsrates mit dem neuen Präsidialdepartement ergeben. Dieser personelle Aspekt bleibt bis zum Abschluss des ganzen Wahlprozedere offen. Weitgehend festgelegt ist jedoch die Verwaltungsreform, u.a. die Einbettung der Kultur. Diese Verwaltungsreform wurde wesentlich vom Justizdepartement, das es so nicht mehr geben wird, vorbereitet. Markus Ritter hat bei dieser Neuordnung auf verschiedenen Ebenen mitgewirkt und hat einen intensiven Einblick in diese tief greifende Verwaltungsreform.

 

 

Überlegungen und Vorschläge von Alex Fischer und René L. Frey,

moderiert von André Baltensperger


Dienstag, 29. April März 2008, ab 18.30 Uhr: Kunsthalle Basel, Fischerstube

 

ab 18.30 Uhr Apéro an der Bar der Kunsthalle

19.30 Uhr Referat von Alex Fischer und René Frey,

Moderation: André Baltensperger

Diskussion im Plenum

 

Anschliessend Abendessen, Gespräche, Diskussion und Austausch


Die vierte «soirée fixe» widmet sich Überlegungen und Vorschlägen um ein neues rechtliches und strukturelles Konzept für das Kunstmuseum Basel. Damit nimmt Basel Durchzug ein Thema auf, das in letzter Zeit einiges zu Reden gab, ohne dass letztlich klar wurde, was der eigentliche Stein des Anstosses bildete. Was liegt dahinter, was sind die Fakten? Basel Durchzug will informieren, aus erster Hand, und stellt Fragen: Sind neue Wege zu beschreiten, um dem Kunstmuseum die Zukunft zu sichern, und welche Lösungsvorschläge haben für Irritationen gesorgt? Und würde dadurch bloss der Event-Kultur Vorschub geleistet?

 

Wir freuen uns sehr, als Referenten für die nächste «soirée fixe» zwei Persönlichkeiten anzukündigen, die in den letzten Jahren durch ihre Tätigkeit in der Kunstkommission für das Kunstmuseum und seine Zukunftsentwicklung eingestanden sind, nämlich Alex Fischer und René L. Frey. Sie stellen ihre Präsentation unter das Thema:

 

Ein neue Rechtsform für das Kunstmuseum Basel? – Überlegungen und Vorschläge von zwei Experten

 

Die Kunstkommission begleitet, berät und unterstützt die Museumsdirektion. Sie entscheidet im Wesentlichen über Ankäufe, Schenkungen und Vermächtnisse und bewilligt Leihgaben aus der Sammlung des Museums.“


Die Referenten

 

Dr. Alex Fischer, selbstständiger Anwalt und Notar, Präsident der Advokatenkammer Basel von 1989 – 1992, Mitglied der Steuerrekurs- und der Justizkommission des Kantons Basel-Stadt, ehemaliger Präsident der Kunstkommission

 

Prof. em. Dr. Dr. h.c. René L. Frey, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für National- ökonomie und Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik des Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrums WWZ der Universität Basel, Rektor der Universität von 1994 –1998, Chairman des Center for Research in Economics, Management and the Arts CREMA, Mitglied der Kunstkommission

 

Dr. André Baltensperger, Musikwissenschaftler und Oekonom, seit 2001 Rektor der Musik-Akademie Basel, vormals Geschäftsführender Sekretär der Konferenz der Kantonsregierungen Bern.

 

 

„Die Zukunft des Zollfreilagers Basel“, referiert von Christian Felber und Beat von Wartburg


Dienstag, 27. Mai 2008, ab 18.00 Uhr, Schauplatz, Florenz-Strasse 1, Basel

 

18.00 Uhr Generalversammlung Basel Durchzug (nur für Mitglieder)

18.15 Uhr Begrüssung, Einführung und Referat von Christian Felber

19.00 Uhr Rundgang Kunstfreilager

19.40 Uhr Apéro-Buffet im Schauplatz


Die fünfte „soirée fixe“ widmet sich der Zukunft des Zollfreilagers Basel. Auf diesem Gebiet wird in den nächsten drei bis fünf Jahren ein neues Zentrum für Bildenden Kunst der Nordwestschweiz entstehen, das Kunstfreilager. Auf dem Geländer der Christoph Merian Stiftung werden auf dem Dreispitz, Gemeinde Münchenstein, die Hochschulen für Gestaltung und Kunst HGK mit über 700 Studierenden, Gebäude für Galerien und zahlreiche Ateliers, Räume für Kunstvermittlung sowie rund 150 Lofts geplant.

 

Mit dem soeben abgeschlossenen Städtebaulichen Rahmenvertrag durch die vier Planungspartner (Gemeinde Münchenstein, die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie der Christoph Merian Stiftung als Grundeigentümerin) ist gesichert, dass der langfristige Transformationsprozess im Dreispitz gemeinsam und auf die vier Partner abgestimmt begleitet wird. Damit ist der Weg frei für den Quartierplan Kunstfreilager.

 

Die Vision Dreispitz der Architekten Herzog & De Meuron von 2003 hat aufgezeigt, welch grosses Entwicklungspotenzial das heutige Gewerbe- und Industrieareal aufweist. Mit dem Quartierplan Kunstfreilager wird die angestrebte Entwicklung erstmals sichtbar.

 

Mit dem Entscheid der vier Hochschulkantone BL, BS, AG und SO, die Hochschule für Gestaltung und Kunst HGK auf dem Standort Freilager in Münchenstein zu realisieren, wurde der erste Baustein zur Entwicklung des Kunstfreilagers gesetzt. Die Ansiedlung der HGK wird zum künftigen lebendigen Charakter des Areals wesentlich beitragen und unterstützt die Entwicklung des Kunstfreilagers zu einem Ort für exklusives Wohnen und für den Kunsthandel sowie gewerbliche Nutzungen.


Personen

Christian Felber, Direktor der Christoph Merian Stiftung

 

Dr. Beat von Wartburg, Leiter Abteilung Kultur der Christoph Merian Stiftung

 

 

Referat von Carena Schlewitt


Dienstag, 24. Juni 2008, 18.15 Uhr, Restaurant Kunsthalle Basel, Fischerstube

 

ab 18.15 Uhr Apéro an der Bar der Kunsthalle

19.00 Uhr Referat von Carla Schlewitt

 

Anschliessend Abendessen, Gespräche, Diskussionen und Austausch


Das Thema und die Referentin

 

Die Kaserne Basel auf neuer Startposition: Wie ist ein Zentrum für Populärmusik, Theater und Tanz als Produktions- und Gastspielort im regionalen und internationalen Austausch zu entwickeln? Eine Bestandsaufnahme von Ideen, Möglichkeiten und Bedingungen.“

 

Die sechste „soirée fixe“ widmet sich der Kaserne Basel. Sie hat eine bewegte Geschichte hinter sich, trägt viele Momente dieser Geschichte in sich und vermag es vielleicht dennoch oder gerade deshalb einen neuen Weg einzuschlagen. Drei Fragen spielen auf diesem Weg immer wieder eine wichtige Rolle und geben zugleich die Orientierung vor: Wie ist eine lokale Szene aufzubauen, zu stärken und im Austausch mit einer internationalen Szene zu bringen? Wie kann die Kaserne eine Rolle als Produktionsort entwickeln? Und welche Art von performativen Künsten und Populärmusik ist mit welchem Publikum zu verbinden? Auf diese Fragen gibt es heute keine Antworten., aber Ansätze, mit Ideen und Projekten, die Kaserne künstlerisch neu zu positionieren. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen mehrerer Faktoren gestärkt, bzw. Bedingungen verbessert werden: Die Kaserne ist stärker in Netzwerke auf nationaler und internationaler Ebene einzubringen. Die Infrastruktur ist in Bezug auf die Wechsel zwischen Theater/Tanz und Populärmusik weiter zu entwickeln und momentan fehlende Koproduktions- und Programmittel müssen beschafft werden, um die Kaserne in die Lage zu versetzen, aktiv Akzente zu setzen und ein eigenes Profil zu entwickeln.

 

Carena Schlewitt wird im ersten Teil des Abends einen Überblick über den neuen Spielzeitbeginn der Kaserne geben sowie weitere Ideen und Überlegungen für zukünftige Projekte vorstellen.

 

Im zweiten Teil sind die beiden Schauspielerinnen Susanne Abelein und Thomas Douglas der noch jungen Basler Gruppe CAPRICORNCONNECTION zu Gast und erzählen über ihre Arbeit, insbesondere über ihre neue Produktion „Der Herr Verteidiger oder der Klient ist dein grösster Feind“, die im Herbst in der Kaserne Premiere haben wird. Beide werden einen Auszug aus dem Rohmaterial vortragen.


Personen

Carena Schlewitt, geboren 1961 in Leipzig. Studium der Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Von 1985 bis 1993 Mitarbeiterin der Abteilung Darstellung Kunst/Bereich Theater an der Akademie der Künste in Ost-Berlin. Von 1993 bis 1999 Mitarbeiterin am Internationalen Kunstzentrum Podewill, Berlin. Mitgründerin desFestivals „reich & berühmt“ und Zusammenarbeit mit polnischen Theatern, u.a. beim Festival „Theater der Welt 1999“, ebenfalls Berlin. Von 1999 bis 2003 Dramaturgin und stellvertretende künstlerische Leiterin am neu gegründeten Forum Freies Theater/FFT in Düsseldorf. Von 2003 bis 2008 Kuratorin für Theater am 2003 neu begründeten Theater Hebbel-am-Ufer/Hau in Berlin. Konzeption und Durchführung diverser nationaler und internationaler Koproduktionen, Festivals, Gastspiele und Programmschwerpunkte. Diverse Jury-Tätigkeiten, u.a. seit 2006 für das Festival der Freien deutschsprachigen Szene „Impulse“.

 

CAPRICORNCONNECTION und ihr neues Projekt:

Ihr neues Projekt „DER HERR VERTEIDIGER ODER DER KLIENT IST DEIN FEIND“ ist ein Abend über Gerechtigkeit. Über Schuld und Sühne. Über eine Täterin, die ohne jegliche Reue ist und im Laufe des Prozesses als Opfer wahrgenommen wird. Über ein männliches Opfer mit Schuldgefühlen, was sich auf den Gerichtssaal überträgt.

 

 

Verena Cathomas und Dodo Deér im Gespräch mit Eva Bühler


Dienstag, 23. September 2008, 18.00 Uhr, Restaurant Kunsthalle, Fischerstube

Referat von Marco Meier – und Diskussion im Plenum


Dienstag, 28. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Restaurant Kunsthalle, Fischerstube

 

 

Referat von Jurriaan Cooiman, im Gespräch mit Niggi Ulrich



Dienstag, 25. November 2008, 18.30 Uhr, Restaurant Kunsthalle Basel, Weinstube


ab 18.30 Uhr Apéro, offeriert von Basel Durchzug

19.00 Uhr Referat von Jurriaan Cooiman, Gespräch mit Niggi Ulrich


anschliessend Abendessen, Gespräche, Diskussion und Austausch



Ziel der Veranstaltungsreihe Culturescapes liegt immer darin, die Sinne für das Differente zu öffnen und damit die Grundlage für verschiedene Formen der Annäherung und des Dialogs zu bereiten.


Grosses persönliches Interesse an der Kunst und Kultur – an der „Seele Europas“ – ist nur ein Grund für die Organisation dieses Festivals. Weiterhin gibt die Überzeugung, das das Kapital Europas die Vielfalt der Kulturen, die als „open society“ als Vorbild für die ganze Welt dienen könnte, Antrieb für dieses Projekt. Hinzu kommt, dass die kulturelle Öffnung der Grenzen nicht mit der wirtschaftlichen einhergeht. Immer noch besteht wenig Austausch, obwohl die Wurzeln die gleichen sind. Das Projekt ist ein Versuch dem Defizit an Erfahrungen mit anderen Kulturen, insbesondere mit den uns nahe stehenden Ost-Europäischen, mittels eines reichen und differenzierten Programms entgegenzu wirken.



Personen

Jurriaan Cooiman, Leiter von Culturescapes, geboren 1966 in den Niederlanden, lebt seit 1994 in der Schweiz. Leiter von Performing Arts seit 1998, ein Produktionsbüro für Theater- und Tanzproduktionen, Tourneeorganisation u. ä. Zusammenarbeit u.a. mit dem Od-Theater, Circle X Arts, Sankal Juku, der Werkbühne Berlin und dem Goetheanum. Cooiman ist Initiator von CULTURESCAPES und hat mit Komponisten wie Gubaidulina, Kurtag, Firssowa, Hosokawa, Kancheli, Silvestrov und Lampson Festivals organisiert. Im September 2004 schloss er erfolgreich das Nachdiplomstudium Kulturmanagement an der Universität Basel ab.


Niggi Ulrich, geboren 1952 in Basel, lebt mit seiner Familie in Arlesheim in der Schweiz. Seit 1988 ist er Kulturbeauftragter des Kantons Basel-Landschaft und hatte neben dieser Tätigkeit zahlreiche andere Ämter inne. So war Niggi Ulrich von 1999 bis 2002 Mitglied der Projektleitung BASEL 2001 (Kantonsdelegierter für die Expo.02), Mitglied der nationalen Schweizer UNESCO-Kommission und Präsident des Verwaltungsrats der Medien- und PR-Agentur comm.pact in Basel. Zudem arbeitet er in verschiedenen Funktionen für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG idée suisse und ist seit 2006 als Projektleiter für die Bespielung des Römischen Theaters in Augusta Raurica verantwortlich. Ausserdem ist Niggi Ulrich bereits mehrere Jahre als Dozent des Masterprogramms Kulturmanagement an der Universität Basel tätig. Am DNT inszeniert er in der Spielzeit 07/08 die Gefährlichen Liebschaften in der Bearbeitung von Christopher Hampton.


2007

Fenster auf! für Sabine Schaschl-Cooper und Dominique Spirgi


Ein Gespräch zwischen Sabine Schaschl-Cooper, Leiterin des Kunsthauses Baselland, und Dominique Spirgi, Journalist und mit-Initiator des neuen Festivals für Elektronische Künste.



Donnerstag, 25.01.2007, im Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, Basel


18.15 h Apéro – offeriert von Basel Durchzug

18.50 h Begrüssung durch Leonhard Burckhardt. Präsident von Basel Durchzug

19.00 h Gespräch zwischen Sabine Schaschl und Dominique Spirgi

Moderation tba


20.30 h Abendessen

22.00 h Ende der Veranstaltung



Sabine Schaschl-Cooper leitet seit 2001 das Kunsthaus Baselland. Sie hat sich immer wieder auch in kulturpolitischen Fragen engagiert und beobachtet die Entwicklungen in der Medienkunst – nicht nur auf dem Platz Basel – ausgesprochen aufmerksam.


Dominique Spirgi ist freischaffender Journalist und Redaktor, der für diverse Basler Medien arbeitet. Er ist Mit-Initiator und Pressesprecher der unlängst formierten Gruppierung zur Organisation eines „Festivals für elektronische Künste“.


In der jüngsten Vergangenheit hat die Basler Medienkultur erheblich zu Diskussionen Anlass geboten. Mit dieser Veranstaltung wollen wir jedoch in die Zukunft blicken und fragen: Welcher Stellenwert hat heute die Medien-Kultur? Kann und soll sich Basel mit dem Thema Neue Medien im Städtewettbewerb positionieren? Wie könnte eine baslerische Kulturpolitik im Bereich der neuen Medien aussehen? Welche Formate sind für die Vermittlung der neuen Medien – von Musik bis zu bildender Kunst und Video – geeignet? Was für ein Publikum kann wie erreicht werden?


Fenster auf! für Christoph Meury, Poto Wegener und Christian Fluri


Ein Gespräch mit anschliessender Publikumsdiskussion



Donnerstag, 22.03.2007, im Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, Basel


18.15 h Apéro – offeriert von Basel Durchzug

18.50 h Begrüssung durch Leonhard Burckhardt. Präsident von Basel Durchzug

19.00 h Christian Fluri moderiert das Gespräch zwischen Poto Wegener und Christoph Meury,

anschliessend öffentliche Diskussion


20.30 h Abendessen

22.00 h Ende der Veranstaltung



Seit mehr als 25 Jahren ist die Kaserne ein wichtiger Veranstaltungsort für Theater, Tanz und Musik. Finanz- und Strukturprobleme brachten die Kaserne schon vor einigen Jahren in Bedrängnis und regten die Diskussion um die inhaltliche Neuorientierung an. Mit der Forderung, die Kaserne mehrheitlich für Populärmusik zu nutzen, schalteten sich Tobit Schäfer und Christian Mösch im Sommer 2006 in die Diskussion ein und schreckten insbesondere die Theater- und Tanzschaffenden auf. Die Subvention des Kantons Basel-Stadt und der Beitrag aus Baselland müssen ab 2008 neu geregelt werden, weshalb eine Arbeitsgruppe derzeit die inhaltliche Neuorientierung der Kaserne berät. Statt auf die Resultate der Arbeitsgruppe zu warten, wollen wir uns selbst fragen: Was sind die Bedürfnisse der freien Theater-, Tanz- und Musikszene? Wo sind ihre Zentren? Welche Rolle spielt die Kaserne in der freien Szene? Wie soll sich die Kaserne erneuern? Was sollen die politischen Entscheidungsträger dazu beitragen?



Personen

Christoph Meury, Leiter Theater Roxy, Birsfelden

Poto Wegener, Präsident Rockförderverein der Region Basel RFV

Christian Fluri, Redaktor Basellandschaftliche Zeitung


Fenster auf! für die Region um Basel mit Blick nach Basel



Ein Gespräch zwischen

Regula Gysin, Stadtpräsidentin Liestal,

Eva Chappuis, Landrätin BL, Gemeinderätin Ressort Bildung und Kultur, Reinach.

Karl Willimann, Landrat, Frenkendorf, Präsident Kultur- und Bildungskommission des Landrats,

Helmut Bürgel, Direktor Burghof Lörrach, Leiter „Stimmen“-Festival.

Karl-Heinz Zeller, Gemeindepräsident Arlesheim,

Moderation: Ruth Widmer, TheaterFalle Basel.



Donnerstag, 31. Mai 2007 im Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, Basel


18.15 h Apéro – offeriert von Basel Durchzug

18.50 h Begrüssung durch Leonhard Burckhardt. Präsident von Basel Durchzug

19.00 h Gesprächsrunde mit den oben angesagten Teilnehmern

Moderation Ruth Widmer


20.30 h Abendessen

22.00 h Ende der Veranstaltung



Seit Jahrzehnten ein brisantes Thema, das stets neu beleuchtet wird und werden muss: die regionale Kulturpolitik! Gibt es diese, was ist ihre Bedeutung und Perspektive in der Region Basel? Oder genügt es, bei den üblichen Klischees und Vorurteilen über Geld und Geist und deren Verteilungsgrössen in der Region zu bleiben? Gibt es unterschiedliche Kultur-Bedürfnisse – und was wäre der gemeinsame Nenner? Kooperation in der Region, Einbezug unserer Nachbarregionen in Deutschland und Frankreich, die Funktion der Gemeinden, der Kantone und weiterer Akteure vor dem Hintergrund der unter der Aufgabenerfüllung ächzenden Staatsfinanzen, dies sind alles Stichworte zu einem virulenten Problem, das nun im vorgestellten Rahmen unter dem Motto Visionen statt Vorwürfe! diskutiert werden soll. Möglicherweise finden sich dabei auch neue Wege zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit.


Mit einem Film von Ruth Widmer zur Einführung ins Thema!


Fenster auf! für Christoph Eymann und Urs Wüthrich*


* kurzfristig abgesagt (siehe unten)


Donnerstag, 22.11.2007, im Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, Basel


ab 18.30 h Apéro – offeriert von Basel Durchzug

19.25 h Begrüssung durch Christoph Rudin, Basel Durchzug

19.30 h Christoph Rácz moderiert das Gespräch zwischen den beiden

Kulturdirektoren Christoph Eymann und Urs Wüthrich


20.30 h Abendessen

22.00 h Ende der Veranstaltung



Die Partnerschaft zwischen den beiden Basler Halbkantonen ist eine Erfolgsgeschichte. Nach der deutlichen Annahme des Univertrags steht nun die gemeinsame Kulturpolitik auf der politischen Traktandenliste. Die Baselbieter Regierung will insbesondere die breitere finanzielle Abstützung des Theaters Basel vorantreiben.


Wie gehen nun die Regierungen konkret vor? Welche kulturellen Aktivitäten sollen die beiden Basel vermehrt fördern – partnerschaftlich, oder allein? Was bringt Kulturförderung unserer Wirtschafts- und Bildungs-Region? Was können Publikum, Kulturschaffende und Veranstalter von einer neuen Ausrichtung der Kulturförderung erwarten?


Gesprächsteilnehmer:

Regierungsrat Christoph Eymann, Erziehungsdepartement Basel-Stadt

Regierungsrat Urs Wüthrich, Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Basel-Landschaft


Moderation:

Christoph Rácz, Redaktor SR DRS, Regionaljournal Basel




* NB: Dieser Anlass wurde im letzten Moment (19.11.07) von den beiden Regierungsräten abgesagt, wegen „hängigen Verhandlungsfragen“, auch „wegen Hexenschuss“, und weil „doch nicht möglich und nicht angebracht“, wohl auch noch wegen Bedenken der Kultur-Ressortchefs beider Kantone.


Anstelle dessen fand statt, am selben Ort und Zeit, eine frei improvisierte Veranstaltung nach dem Motto


Weshalb Politiker nicht gerne über Kultur diskutieren“,


mit einem Gespräch zwischen Vorstand von BaselDurchzug und dem Publikum zum Thema


Forderungen an eine regionale Kulturpolitik“,

Leitung Christoph Rudin.



Interventen:

Jürg Erni (Musikjournalist), Tobit Schäfer (Grossrat), Leonhard Burckhardt (Grossrat), Jürg Stäuble (Künstler), Annette Schindler (plug in), André Baltensperger (Rektor Musik-Akademie Basel), Martin Batzer (Präsident Theater Basel), Alois Müller (Direktor Hochschule Gestaltung und Kunst), u.a.


Die Voten wurden nachträglich in Form eines Schreibens zu Handen des Lenkungsausschusses der Regierungen Bs und BL zusammengefasst.


2006

Fenster auf! für George Delnon und Susanne Winnacker


Ein Gespräch zwischen George Delnon, Direktor Theater Basel, und Susanne Winnacker, Leiterin Theaterfestival Basel. Die Moderation übernimmt Christoph Heim, Redaktor Basler Zeitung.



Dienstag 14.09.2006, im Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, Basel


18.15 h Apéro – offeriert von Basel Durchzug

18.50 h Begrüssung durch Leonhard Burckhardt. Präsident von Basel Durchzug

19.00 h Gespräch zwischen George Delnon und Susanne Winnacker

Moderation: Christoph Heim, Kulturredaktion Basler Zeitung


20.30 h Abendessen

22.00 h Ende der Veranstaltung



George Delnon führt ein fest verankertes Haus in Basel. Er muss vollen Einsatz leisten, um die Neugier, die Öffentlichkeit und die Treue der Basler Bevölkerung immer wieder zu gewinnen, respektive zu erhalten. Er muss künstlerische Exzellenz auch mit geschrumpften Subventionen bieten und Brücken zwischen Generationen und ihren Ansprüchen schlagen können.


Susanne Winnacker leitet ein Festival, das zehn Tage lang internationale Gastspiele zeigt. Ein Festival kann sich per se auf einen Vorschussbonus verlassen; es zeiht Zuschauerinnen und Zuschauer an, die nicht unbedingt regelmässig Kulturveranstaltungen besuchen, die sich vielmehr treiben lassen von einem „exotischen“ Angebot und dessen „open air“ Stimmung.


Das Theater Basel, Kulturhaus mit tiefen Wurzeln, ist in jüngster Zeit durch politische Strudel und finanzielle Engpässe getrieben worden. Gelingt der Aufbruch und die Reise zu neuen Ufern trotz aller Hürden? – Das Theaterfestival wird heuer zum achten Mal ausgetragen; die Veranstaltung kommt langsam in ruhigeres Gewässer…


Im Gespräch wird Verbindendes und Trennendes diskutiert; wie können Chancen genutzt werden? – Risiken minimiert? Soll sich nächstes Jahr was ändern, und wenn ja, was?


Fenster auf! für Barbara Schneider und Benedikt Loderer


Ein Gespräch zwischen Barbara Schneider, Regierungspräsidentin des Kantons Basel-Stadt, und Benedikt Loderer, Architekturpublizist. Moderiert wird das Gespräch durch Natalie Berger, Moderatorin bei Radio X.



Mittwoch, 22.11.2006, im Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, Basel


18.15 h Apéro – offeriert von Basel Durchzug

18.50 h Begrüssung durch Leonhard Burckhardt. Präsident von Basel Durchzug

19.00 h Gespräch zwischen Barbara Schneider und Benedikt Loderer

Moderation: Natalie Berger, Radio X


20.30 h Abendessen

22.00 h Ende der Veranstaltung



Barbara Schneider ist seit 1997 Vorsteherin des Baudepartements Basel-Stadt und hat in dieser Funktion immer wieder mit grossen Vorhaben von Privaten oder der öffentlichen Hand zu tun, die das Stadtbild massiv zu verändern geeignet sind. Das ruft zum Teil heftigen Widerstand wach. Es bedeutet also eine gesellschaftliche und politische Herausforderung, in Basel Grossprojekte verwirklichen zu wollen.


Benedikt Loderer ist Gründer der renommierten Architekturzeitschrift Hochparterre und aufmerksamer Beobachter der Entwicklung des Städtebaus in der Schweiz. Er wohnt in Zürich und nimmt Basels Probleme mit einer erfahrenen und kritischen Aussensicht wahr.


Das Projekt Neues Stadt-Casino Basel ist in aller Munde, das höchste Gebäude der Schweiz steht in Basel, ein noch höheres soll kommen, der Nordtangente wegen bekommen ganze Quartiere ein neues Gesicht, ein Multiplexkino scheiterte, einer Brücke von Santiago Calatrava wurde ein banaleres Projekt vorgezogen, der Dreispitz erhält einen Richtplan, der dem Areal neue Dynamik verleihen kann: Vielfältige Projekte, welche die Stadt herausfordern. Wer sind die Beteiligten? Wie reagieren Bewohnerinnen, Nutzer und Politik darauf? Weswegen gibt es Begeisterung oder Widerspruch?